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Sanierung statt Nachbarschaftshaus?

Der Dorfkrug ist wieder politisches Gesprächsthema
thl. Stelle. Fast ein Jahr war Ruhe - jetzt kam das Thema Nachbarschaftshaus erneut auf die Tagesordnung der politischen Gremien. Grund: Die Grünen wollen das Projekt als erledigt betrachten und stattdessen lieber die Sanierung des Dorfkruges vorantreiben und ihn als Begegnungsstätte ausbauen. Zur Erinnerung: Das Gebäude, in dem das Lokal untergebracht ist, sollte eigentlich dem Nachschaftshaus weichen.
"Es hat sich bei diesem Thema seit geraumer Zeit nichts getan", begründete Werner Tasche den Vorstoß seiner Partei. "Zudem hat die Gemeinde kein Geld für das Projekt und so richtig will auch in der Bevölkerung niemand ein Nachbarschaftshaus haben." Tasche erinnerte an eine Liste mit 538 Unterschriften, die Befürworter des Dorfkrugs bei der Gemeinde eingereicht hatten.
Mehrheitlich hat der zuständige Fachausschuss empfohlen, einen Architekten mit der Erstellung eines Gutachtens zu beauftragen, um die nötigen Sanierungskosten zu ermitteln. Diese Berechnung soll auch eine Variante mit Bau eines Multifunktionsraumes zwischen Bücherei und Dorfkrug beinhalten.
Allerdings ist auch ein Verkauf des Dorfkrugs denkbar. Der Pächter soll der Gemeinde angeblich schon ein Angebot unterbreitet haben.