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"Unseriöse Stimmungsmache"

Wolfgang Spaude (Foto: CDU Ashausen)
thl. Stelle. "Wir als CDU erwarten, dass ein gewählter Volksvertreter sein Mandat nach bestem Wissen und Gewissen wahrnimmt und nicht in mehrfacher Hinsicht einen skandalösen Tabubruch begeht", sagt Wolfgang Spaude, CDU-Ratsherr im Steller Gemeinderat. "Noch nie hat eine im Gemeinderat sitzende Partei oder Gruppierung so verantwortungslos die Steller Bevölkerung gezielt mit unwahren Behauptungen wissentlich getäuscht, wie es derzeit der BIGS-Fraktionsvorsitzende Dieter Lemmermann macht."
Lemmermanns plakativer Hinweis, die Steller Bevölkerung sei durch den 35 m hohen Schornstein der Firma „Derustit“ der „sehr giftigen“ und „hochgefährlichen“ Flusssäure ausgesetzt, sei mit normalen Maßstäben nicht mehr zu begreifen, so der Christdemokrat. "Es wird völlig abstrus suggeriert, dass Leib oder Leben der Bürger gefährdet sei." Dazu habe Lemmermann seine Pressemitteilung nicht ohne Grund mit „Suggestivfragen“ (u.a. Wollen wir, dass die hochgefährliche Flusssäure tröpfchenweise über die Gemeinde verteilt wird?) bespickt. Spaude fragt: "Was treibt den Fraktionsvorsitzenden der BIGS? Ist es eine hemmungslose Eigensucht? Will Lemmermann auf subtile Art und Weise den Vorwahlkampf eröffnen? Ist der BIGS-Fraktionsvorsitzende außer Kontrolle geraten?"
Fakt sei, dass die "Deutsche Derustit" ein seit Jahrzehnten in Deutschland als seriös, transparent und zuverlässig bekannt sei. In der 45-jährigen Firmengeschichte am Hauptstandort in Dietzenbach habe es noch nie eine Störung gegeben. "Auch die Behauptung Lemmermanns, dass von dem Schornstein eine Gesundheitsgefährdung für die Bürger ausgeht, ist falsch", sagt Spaude. Der ausgehende Immissionswert liege bis zu 400-fach unter dem gesetzlichen Grenzwert. "Es wurde sogar ein Artenschutzbericht für die Tierwelt erstellt. Ergebnis: Es besteht keine Gefährung", sagt der Christdemokrat. Damit sie die Behauptung Lemmermanns, die „Flusssäure“ würde tröpfchenweise über die Gemeinde verteilt, als unseriöse Stimmungsmache widerlegt. Spaude: "Wir werden jetzt juristisch prüfen, ob durch das Verhalten der BIGS die Gemeinde eine Rufschädigung erlitten hat und die Ansiedlung der 'Derustit' weiterhin unterstützen."