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"Verunglimpfung des Landwirts"

Ist auf Zinne: Dieter Lemmermann (Foto: archiv)
thl. Stelle. "Versuchen einzelne Politiker oder politische Gruppierungen öffentlich Druck auf den Rat auszuüben?" Diesen Verdacht hegt Dieter Lemmermann, Frationsvorsitzender der BIGS im Steller Gemeinderat. Grund: Die WOCHENBLATT-Veröffentlichung über die Pläne für einen Dorfladen in Ashausen, die Hauseigentümer Peter Buchholz in einer Sitzung des Verwaltungsausschusses (VA) vorgestellt hatte.
"Die VA-Sitzungen sind generell vertraulich", sagt Lemmermann. "Es wurde sogar speziell noch einmal darauf hingewiesen, dass die Konzept-Vorstellung, angestoßen durch die Verwaltung, erst einmal vertraulich behandelt werden sollte." Gegner des Projektes hätten aber nichts Besseres zu tun gehabt, als diese Information an das WOCHENBLATT weiterzugeben und dabei den Landwirt zu verunglimpflichen und ihm Bauernschläue unterzuschieben. Auch die BIGS sei mit abgestraft worden, sie könne ja nur dafür sein, weil es Buchholz aus ihren Reihen ist oder war. Lemmermann: "Da drängt sich die Frage auf, soll der Immobilienfirma Schröder die Möglichkeit geben werden, nun endlich den geplanten Discounter am Eingang von Ashausen zu errichten? Da passt das Konzept, einen Dorfladen in das alte Bauernhaus zu etablieren, natürlich nicht."
Viele Ratsmitglieder stünden hinter dem Konzept von Peter Buchholz, so der BIGS-Chef weiter, denn die Alternative zu diesem Konzept wäre ein langsamer Verfall des bestehenden, denkmalgeschützten Bauernhauses. "Wer möchte das wirklich aus unserer Gemeinde?
Oder möchte der geheime Informant die Erhaltungskosten sponsern?", fragt Dieter Lemmermann.
Dass das Vorhaben aber nicht ohne ein durchdachtes, erweitertes Konzept möglich sei, sei im VA allen Anwesenden plausibel erklärt worden. Da sei gleich Transparenz geschaffen worden, ohne wenn und aber. "Aber wer solche Vorwürfe macht, muss sich fragen lassen: Ist nicht jeder Scheunenumbau in der Gemeinde zu Wohnungen eine Gewinnmaximierung? Oder vielleicht doch auch Bauernschläue?", fragt Dieter Lemmermann und fordert: "Der- oder diejenige, die diese Information an die Presse weiter gegeben hat, möge dazu stehen und eine öffentliche Entschuldigung gegenüber Peter Buchholz abgeben."