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Abschied aus der Oberliga

MTV-Torhüterin Madeline Pilzecker konnte im letzten Oberliga-Heimspiel mit Glanzparaden eine höhere niederlage gegen Wolfsburg verhindern

HANDBALL: Ashausen-Gehrden verliert letztes Oberliga-Heimspiel mit 19:27 gegen Wolfsburg

(cc). Der Kampf der Handball-Frauen des MTV Ashausen-Gehrden um den Klassenerhalt in der Oberliga-Niedersachsen ist beendet. Das Team von Trainer Sascha Sondermann braucht nicht mehr zu zittern. Als Schlusslicht der Tabelle muss sein Team in die Landesliga absteigen. Im letzten Oberliga-Heimspiel gab es am vergangenen Samstag ein 19:27 gegen den Tabellenneunten VfL Wolfsburg.
Pech ist, dass zur neuen Saison in der Landesliga wichtige Leistungsträgerinnen dem MTV-Team nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Sie alle sagten tschüs: Marina Guz, Sina Neven, Vivien Rieckmann, Ann-Kathrin Wachsmann, und Torhüterin Sonja Putensen. Auch Co-Trainerin Petra Bahn und der langjährige Hallensprecher Thomas Brandes hören zum Saisonende auf.
Eigentlich wollte sich Trainer Sascha Sondermann, der in der Landesliga weitermachen wird, am letzten Heimspiel gegen Wolfsburg mit einer „ordentlichen Leistung“ von den MTV-Fans verabschieden. Der Auftakt lief nach Plan – 7:5-Führung. In der Folgezeit machten Ashausens Handballerinnen bereits beim Abspiel leichtfertige Fehler, die zu keinem vernünftigen Spielaufbau führen konnten. Hinzu kamen Fangfehler, die den Ball in die Gäste der Gäste spielten. Auch in der Defensive fehlte die Abstimmung.
Kein Wunder, dass der Gastgeber über 7:7 zur Halbzeit bereits mit 10:13 im Rückstand lag. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Wolfsburg noch einmal das Tempo und kam in der 50. Spielminuten zur vorentscheidenden 22:18-Führung. In der Schlussphase der Partie traf Ashausen nur noch einmal – und die Gäste erhöhten mit fünf weiteren Toren zum 27:19-Endstand. „Die Luft ist raus“, kommentierte Sascha Sondermann das Spiel.