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Kati zaubert Stelle zum ersten Sieg

Die 25-jährige Universalangreiferin Katharina "Kati" Pape, die in der zurückliegenden Saison noch für VT Aurubis baggerte, machte jetzt beim Landesliga-Aufsteiger TSV Stelle eine gute Figur

VOLLEYBALL: Als Aufsteiger ist das neu formierte Team des TSV mit einem Heimsieg in die neue Saison der Landesliga gestartet

(cc). Schmettern ist nur eine Stärke von Katharina „Kati“ Pape (25) – oft lupft sie auch den Ball über die gegnerischen Spielerinnen. In der zurückliegenden Saison baggerte die hübsche Volleyballerin noch bei VT Aurubis (2. Liga). Jetzt ist sie die neue Angreiferin beim Landesliga-Aufsteiger TSV Stelle. Zur Heimpremiere in der komplett renovierten Sporthalle am Bardenweg präsentierte sich das TSV-Team auf dem neuen dunkelblauen Hallenboden mit gelbmarkierten Spielfeldern mit drei Neuzugängen. Denn nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga wechselten auch Jenny Kuckling und Julia Lührs vom letztjährigen Konkurrenten aus Radbruch zum TSV.
„Natürlich freuen wir uns darüber, dass auch ein Star, wie Katharina Pape, den Weg nach Stelle fand,“ strahlte TSV-Pressesprecher Robert Weichelt. „Kati, wie sie liebevoll in der Mannschaft gerufen wird, wohnt in Bullenhausen und hat sich aufgrund ihres Jurastudiums dazu entschlossen, in Stelle in der Landesliga zu spielen. „Damit etwas mehr Zeit für das Studium bleibt,“ vertraute sie dem WOCHENBLATT an. „Katharina spielt in den Planungen von Trainer Peter Krumstroh eine große Rolle und war am ersten Heimspieltag eine der wenigen Spielerinnen, die beide Spiele mit kurzen Pausen durchspielen durfte,“ berichtete Weichelt. Obwohl Kati als Universalangreiferin überall einsetzbar ist, spielte sie zur Heimpremiere auf der Position einer Außenangreiferin. Mit Erfolg: Gemeinsam mit der Mannschaft des TSV Stelle feierte sie im ersten Heimspiel der Saison einen klaren 3:1-Sieg gegen die SG Bergen-Wietzendorf. Dabei lief es im ersten Satz, der mit 25:21 an die Gäste ging, noch nicht rund. In den drei folgenden Sätzen behielt der TSV dank einer deutlichen Leistungssteigerung aber mit 25:18, 25:22 und 25:18 die Oberhand.
Im zweiten Spiel gegen TuS Zeven legte der TSV im ersten Satz mit 25:16 vor. Aber die folgenden Sätze machten deutlich, dass die Kraftreserven der Stellen Damen nicht unermüdlich sind. Es waren nicht nur die Arme, die seltener nach oben ausgestreckt wurden, sondern auch die fehlende Abstimmung im Spielaufbau fehlte. Hinzu kam noch, dass Libera Christel Eichhoff, die unermüdlich ackerte, wegen einer Knieverletzung vorzeitig das Spielfeld verlassen musste. Die Folge war, dass der TSV die nächsten Sätze mit 20:25, 21:25 und 28:30 verlor – 1:3. Der vierte Satz war ein Krimi der besonderen Art. Mit Zuspielerin Manja Langschwager, die Tags zuvor ihren Geburtstag feierte, war es eine Partie auf Augenhöhe, in der am Ende die junge Zevener Mannschaft viele Bälle im Angriff besser geschlagen hat.
Eine erneute 1:3-Niederlage für den Tabellenfünften TSV Stelle (3 Punkte) gab es am vergangenen Wochenende auswärts beim Spitzenreiter TSV Fischerhude-Quelkhorn (13 Punkte).