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Auszeichnung für Gewerbeprojekt

thl. Stelle. Die Planung des neuen Gewerbeprojekts „Fachenfelde-Süd“ in der Gemeinde Stellem ist von der "Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen" (DGNB) mit dem Vorzertifikat in Gold für nachhaltige Quartiersentwicklung ausgezeichnet worden. Auf 19 Hektar Land plant und entwickelt die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH) in enger Kooperation mit der Gemeindeverwaltung neue Flächen zur Ansiedlung von Unternehmen.
„Die erfolgreiche Vorzertifizierung des Projekts belegt, dass wir bereits in der Planungsphase für das Gewerbegebiet hohe Nachhaltigkeitsstandards setzen. Mit diesem Pilotprojekt ist der Landkreis Harburg zudem bundesweit eine der ersten Regionen, die die neuen Kriterien für die Entwicklung von Gewerbequartieren im Einklang von Ökonomie und Ökologie umsetzen“, sagt WLH-Geschäftsführer Wilfried Seyer.
Für das DGNB-Vorzertifikat in Gold wurde „Fachenfelde-Süd“ anhand von 45 Einzelkriterien in fünf Themenfeldern geprüft. Dazu zählten außer der ökologischen und ökonomischen Qualität beispielsweise auch Mobilität, städtebauliche Einbindung und Gestaltung sowie soziokulturelle Faktoren und die Flexibilität der Nutzung. Das DGNB-Zertifikat baut auf international anerkannten Richtlinien auf.
„Als Wirtschaftsförderungsgesellschaft und als Entwickler von Gewerbeflächen haben wir eine besondere Verpflichtung gegenüber den Menschen, der Landschaft und der Natur. Unsere Aufgabe ist es nicht nur, Gewerbegebiete zu entwickeln, die sich sinnvoll in die Region einfügen. Unser Ziel ist es auch, die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern", so Seyer. Die Zertifizierung von Gewerbeflächen durch eine international anerkannte Organisation sei ein zentraler Baustein. Sie mache den Landkreis Harburg als Wirtschaftsstandort noch attraktiver.
Die ersten voll erschlossenen Flächen im Gewerbeareal „Fachenfelde-Süd“ sollen Betrieben ab 2017 zur Verfügung stehen. Mit dem Areal erweitern die Gemeinde und die WLH GmbH das etablierte und bereits erfolgreich vermarktete Gewerbegebiet „Fachenfelde“ nahe der A39 und der A1.