Asylantrag

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Der Bus ist da, die Flüchtlinge nicht

Björn Carstens
Björn Carstens | am 09.09.2016

bc. Harsefeld. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, den enormen Stau bei den Asylanträgen abzubauen. Bundesweit sind es Hunderttausende gewesen, die monatelang darauf warteten, einen Antrag stellen zu können. Im Landkreis Stade waren es im Mai 2016 nach Angaben der Kreisverwaltung noch ca. 1.300 Menschen, im Landkreis Harburg zum fast gleichen Zeitpunkt 1.051. Seit einigen...

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„Als Christ werde ich in meiner Heimat verfolgt“

Alexandra Bisping
Alexandra Bisping | am 19.08.2016

Obwohl der Flüchtling dem christlichen Glauben angehört, wurde sein Asylantrag abgelehnt ab. Neu Wulmstorf.Er ist ein überzeugter Christ und soll dennoch zurück in sein Heimatland: Kamyar Z.*, der im Jahr 2012 aus dem Iran nach Deutschland kam und im Juni 2013 zum Christentum konvertierte, erhielt auf seinen Asylantrag einen negativen Bescheid. Noch vor der großen Flüchtlingswelle war er aufgebrochen, um ein neues Leben zu...

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Nur noch 20 Flüchtlinge in der Woche!

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 20.04.2016

Der Landkreis Harburg will geplante Unterkünfte für Asylbewerber wieder stornieren. (mum). Das ist ein Paukenschlag: In der Flüchtlingskrise steht eine Kehrtwende an! Noch vor einigen Wochen war der Landkreis händeringend auf der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten. Nach der Schließung der Balkanroute und den Maßnahmen zur Sicherung der EU-Außengrenzen durch die Rückführung von Flüchtlingen in die Türkei ist die Zahl der...

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Flüchtlinge im Landkreis Stade: Prognose mit Fragezeichen

Björn Carstens
Björn Carstens | am 19.04.2016

bc. Stade. Die Flüchtlingszahlen sind entsprechend der weniger ankommenden Schutzsuchenden an den deutschen Grenzen auch im Landkreis Stade rapide zurückgegangen. Das teilte Landrat Michael Roesberg am Montag in einer Pressekonferenz im Anschluss an den nicht-öffentlich tagenden Kreisausschuss mit. Waren es im Januar noch bis zu 150 Flüchtlinge, die der Kreis in einer Woche in Notunterkünfte unterbringen musste, plus 100...

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Flüchtlingsunterbringung in Stade: "Eine sportliche Aufgabe"

Björn Carstens
Björn Carstens | am 24.11.2015

bc. Stade. Bis Jahresende muss die Hansestadt Stade noch 150 bereits registrierte Flüchtlinge unterbringen, die regulär aus Landesaufnahmeeinrichtungen zugewiesen werden. Zusätzlich zu den 500, die schon in Stade leben. 2016 erwartet die Rathausspitze weitere 650 bis 700 Flüchtlinge. „Das ist eine sportliche Aufgabe“, räumte Lona Hollander, im Rathaus zuständig für die Flüchtlingsunterbringung, am Montag bei einer...

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Landkreis Stade schafft neue Notunterkunft in Harsefeld

Björn Carstens
Björn Carstens | am 10.11.2015

(bc). Landrat Michael Roesberg geht davon aus, dass Flüchtlinge noch mehrere Monate in den drei Turnhallen in Stade bleiben müssen. Er rechnet derzeit mit Ende März. Vorerst. Eigentlich hätten laut Ansage des Landes am Freitag die ersten Flüchtlinge nach vier Wochen wieder aus den Notunterkünften ausziehen und in eine Landesaufnahmeeinrichtung gebracht werden sollen. Nur dort können sie einen Asylantrag stellen. „Wie alle...

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„Wir haben ein Zuhause!“ - Dank WOCHENBLATT-Bericht: Flüchtlingsfamilie findet Wohnung / Tochter besucht die Grundschule

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 11.09.2015

Das sind richtig gute Nachrichten! Nachdem das WOCHENBLATT am vergangenen Samstag über das Schicksal der Flüchtlingsfamilie Masoud berichtet hatte, stand das Telefon nicht mehr still. Viele Leser wollten der Familie helfen - mit Erfolg. Unter anderem gab es drei Wohnungsangebote. Besonders glücklich ist Tochter Farah, die am Samstag eingeschult wurde. (mum). Diese Woche werden Hassan (31) und Waleda (26) Masoud sowie ihre...

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Flüchtlingskind Farah kommt heute zur Schule - Siebenjährige floh mit ihrer Familie vor dem Terror der IS aus dem Irak

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 04.09.2015

Farah ist schon ganz aufgeregt; ihre großen, brauen Augen leuchten. Am heutigen Samstag wird sie wie viele andere Jungen und Mädchen eingeschult. Dass die Siebenjährige in Deutschland zur Schule gehen darf, ist für sie ein großes Wunder. Farah ist ein Flüchtlingskind. Ihre Eltern gehören der Glaubensgemeinschaft der Jesiden an. Seit Jahren werden sie in ihrer Heimat im Irak verfolgt. Überlebende sprechen von Mord,...