Denkmalschutz

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Anwohner ärgern sich über schwere Lkw

Thomas Sulzyc
Thomas Sulzyc | am 27.03.2018

Im schmalen Weg zur Mühle wechseln die Brummifahrer / Bürger sehen historische Straße gefährdet ts. Hittfeld. Hans-Jochen Neubert gibt zu, einen leichten Schlaf zu haben. Aber der schwere Lkw des Unternehmens DB Schenker, der gegen fünf Uhr morgens über das historische Kopfsteinpflaster an seinem Eigenheim an der Straße "Weg zur Mühle" in Hittfeld vorbeirattert, weckt auch andere Nachbarn auf. Fahrerwechsel: Ein Trucker...

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Mühlenretterin erhält Orden

Thomas Sulzyc
Thomas Sulzyc | am 27.03.2018

Emily Weede mit dem Niedersächsischen Verdienstorden ausgezeichnet (ts). Höchst selten vergibt das Land diese Auszeichung: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat Emily Weede den Niedersächischen Verdienstorden verliehen. Er würdigt damit das Engagement der Vorsitzenden des Mühlenvereins Karoxbostel bei der Rettung der denkmalgeschützten Wassermühle vor dem Verfall. Emily Weede sei die erste Bürgerin aus...

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Baubeginn in 2020?

Thomas Sulzyc
Thomas Sulzyc | am 20.03.2018

"Zum Hundertjährigen": Investor will loslegen. Der Planentwurf der Gemeinde für den Ortskern Hittfeld birgt aber Konfliktpotential ts. Hittfeld. Die Arbeiten zum Erhalt des leer stehenden Gasthauses "Zum Hundertjährigen" werden voraussichtlich im Jahr 2020 beginnen. Das Bebauungsplanverfahren erfordere diese Zeit. Das sagte Seevetals Bauamtsleiter Gerd Rexrodt dem Wochenblatt. Projektmanager Jörg Ruschmeyer von dem...

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Buxtehuder "Samel"-Fassade: "Bauchschmerzen" mit einem "Geburtstagsgeschenk"

Tom Kreib
Tom Kreib | am 16.01.2018

Michael Lemkes Herzensprojekt "Samel"-Fassade liegt (noch) nicht auf Eis tk. Buxtehude. "Wir wollen zumindest noch ein paar Schritte mitgehen", sagte Alexander Krause (CDU) in der Sitzung des Buxtehuder Bauausschusses. Das war für Michael Lemke, Co-Fraktionschef der Grünen, ein echtes Geburtstagsgeschenk. Er ist an diesem Tag 50 Jahre alt geworden und die Rekonstruktion der Gründerzeitfassade des "Samel"-Hauses am...

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Die zweite Sanierungswelle in Stade

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 12.12.2017

Millionen für die Altstadt: Politik plant neues Städtebauprogramm / Denkmalschutz im Fokus tp. Stade. Das letzte Facelifting von Straßen, Wegen und Häusern in der Altstadt von Stade liegt ein knappes halbes Jahrhundert zurück. Nach den 1970er Jahren könnte nun ab 2020 die zweite Sanierungswelle über das Herz der Hansestadt rollen. Damit die vom Amt für Regionale Landentwicklung, Standort Lüneburg, in Aussicht gestellten...

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Mühlenteich in Fredenbeck wuchert zu

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 22.08.2017

Fredenbeck: Besitzerfamile hat Zuschussantrag gestellt / Warten auf Zusage vom Denkmalschutz tp. Fredenbeck. Rohrkolben und Schilf wuchern üppig auf dem ehemaligen Grund des Mühlenteichs in Fredenbeck. Spaziergänger haben in dem grünen, teils zwei Meter hohen Dickicht bereits Rehe gesichtet. Nur wenige Monate nach der technisch bedingten Trockenlegung holt sich die Natur das ehemals zum Betrieb der Wassermühle genutzte...

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Heuweg in Dollern: Sanierung doppelt so teuer

Lena Stehr
Lena Stehr | am 16.05.2017

lt. Dollern. Fast doppelt so teuer wie ursprünglich geplant wird die umstrittene Sanierung des denkmalgeschützten Heuweges in Dollern, die vor Kurzem begonnen hat. Die gesamte Baumaßnahme werde aufgrund von Baukostensteigerungen und verschiedener Auflagen voraussichtlich mehr als 300.000 Euro kosten, teilt Horneburgs Bauamtsleiter Roger Courtault auf WOCHENBLATT-Nachfrage mit. Der Zuschuss des ArL (Amt für regionale...

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Steinernde Relikte aus der Blütezeit der Eisenbahn - Viadukte bei Hollenstedt unter Denkmalschutz gestellt

Mitja Schrader
Mitja Schrader | am 28.04.2017

mi. Hollenstedt. Bei Hollenstedt und dem Dorf Staersbeck überspannen gigantische bis zu 18 Meter hohe, gemauerte Brückenbögen die Este und den kleinen Bach Staersbeck. Keine Straße, keine Schiene führt über sie hinweg. Wie Teile eines nie vollendeten Bauprojekts stehen sie mitten in der Landschaft. Diese Viadukte sind heute nicht nur ein Kuriosum, sie sind auch steinerne Zeugen aus der Blütezeit der Eisenbahn. Jetzt hat sie...

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Ruine unter Schutz

Silke Umland
Silke Umland | am 11.04.2017

Einstiges Schmuckstück in Assel gilt heute als Schandfleck sum. Drochtersen-Assel. Kulturdenkmäler sind zu schützen, zu pflegen und wissenschaftlich zu erforschen. So steht es in § 1 des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes. Doch steht ein Baudenkmal erst mal unter Schutz, bestehen kaum Chancen, aus dieser Nummer wieder rauszukommen. Auch bei dem langsam in sich zusammenfallenden Bauernhaus in der Schmiedestraße in...

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Mühlenteich in Fredenbeck "ein Modderloch"

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 31.01.2017

Technischer Defekt: Historisches Gewässer trocken gefallen / Kostenfrage ungeklärt tp. Fredenbeck. Naherholungsgebiet und Veranstaltungsort, Wohnraum und Museum: Die stillgelegte historische Wassermühle am Rand des Naturschutzgebietes Fredenbecker Mühlenbach wird vielfältig genutzt - und ist vor allem eins: Wahrzeichen mit Postkartencharakter. Nun ist die Idylle in Fredenbeck in Gefahr. Wegen eines technischen Defektes an...

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Die Mühle bleibt nun doch erhalten

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 06.01.2017

Neuer Eigentümer will das Gebäude öffnen. mum. Jesteburg. Gute Nachrichten hatte jetzt Jesteburgs Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper. Er berichtete, dass die alte Kornmühle an der Hauptstraße doch erhalten bleiben soll. Das historische Gebäude hätte den Eigentümer gewechselt. „Geplant sei, die Mühle zu renovieren und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, so Höper. Im März 2013 stand noch der Abriss des Gebäudes...

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Denkmalgeschützter Heuweg wird im Frühjahr saniert

Lena Stehr
Lena Stehr | am 16.12.2016

lt. Dollern. Endlich kann es losgehen: die geplante Sanierung des denkmalgeschützten Heuweges in Dollern (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach) soll im Frühjahr 2017 beginnen. Ein entsprechender Förderbescheid des Amtes für Landesentwicklung, auf den die Gemeinde noch gewartet habe, sei nun eingegangen, so Horneburgs Bauamtsleiter Roger Courtault auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Der 400 Meter lange, teilweise mit Feldsteinen...

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Ein Jahr nach Brandstiftung: Denkmalgeschützte Scheune in Stade wird restauriert

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 14.12.2016

Neues Dach für 50.000 Euro / Lagerraum und Anschauungsobjekt tp. Stade. Rund ein Jahr nach dem Großfeuer, bei dem ein historisches Bauernhaus an der Harburger Straße in Stade komplett zerstört wurde, tut sich etwas auf dem Grundstück. Das seinerzeit von der Feuerwehr gerettete Nebengebäude, eine kleine, denkmalgeschützte Scheune aus dem 17. Jahrhundert, wird restauriert. Handwerker haben die Durchfahrtscheune, die der...

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Denkmalgeschützter Heuweg in Dollern sorgt erneut für Diskussionsstoff

Lena Stehr
Lena Stehr | am 20.09.2016

lt. Dollern. Der kleine denkmalgeschützte Heuweg in Dollern schafft es immer wieder in die Schlagzeilen und sorgt nun erneut für Diskussionsstoff. Anwohner Paul Müller sieht die bevorstehende Sanierung kritisch und vermutet nach wie vor einen Zusammenhang mit einer möglichen Swingolf-Anlage im Naturschutzgebiet. Wie mehrfach berichtet, ist eine Sanierung des 400 Meter langen, teilweise mit Feldsteinen gepflasterten Weges...

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Nur ein Sturm im Wasserglas?

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 05.08.2016

Grüne wollen Studiohalle in Bendestorf unter Denkmalschutz stellen lassen. mum. Bendestorf. Eigentlich ist seit einem Jahr alles klar. Im Herbst 2015 machte der Bendestorfer Gemeinderat den Weg für das wohl am heftigsten diskutierte Projekt im Ort frei. Projektentwickler Friedrich W. Lohmann will auf dem ehemaligen Studio-Areal 30 Wohneinheiten bauen. Das Konzept sieht vor, dass dafür auch die alte Studio­halle A1...

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Neuer Asphalt neben altem Pflaster - Denkmalgeschützte Holperstrecke in Dollern soll saniert werden

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 30.03.2016

jd. Dollern. Er ist einer letzten bestehenden Wege mit Feldsteinpflaster in der Region und steht seit mehr als 30 Jahren unter Denkmalschutz: der Dollerner Heuweg. Doch der Weg befindet sich in einem denkbar schlechten Zustand: An vielen Stellen sind die Feldsteine herausgelöst und dicke Schlaglöcher machen das Befahren bzw. Begehen zur Tortur. Da nach Ansicht der Gemeinde eine erhebliche Unfallgefahr für Fußgänger, Radler...

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Baudenkmal in Stade kurz vor der Schenkung zerstört

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 02.12.2015

Reetdachhaus an der Harburger Straße brannte zum zweiten Mal / Stiftung hält an Nutzungsplänen fest tp. Stade. Wer auch immer den Ehrenamtlichen der Stader Stiftung für Kultur und Geschichte einen Strich durch die Rechnung machen will: „Wir halten an unseren Plänen fest“, sagt der Stiftungs-Chef Dieter Kunze (76) und blickt betrübt auf Mauerreste aus Backsteine von Löschwasser durchtränktes Reet und verkohlte Balken an der...

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Denkmalgeschütztes Reetdachhaus in Stade komplett niedergebrannt

Aleksandra Maria Mleczko
Aleksandra Maria Mleczko | am 28.11.2015

am. Stade. Trotz eines Großaufgebots von rund 150 Feuerwehrleuten konnten die Einsatzkräfte nicht verhindern, dass ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude an der Harburger Straße in Stade am Samstagmorgen bis auf die Grundmauern niederbrannte. Das Reetdachhaus war unbewohnt. Menschen wurden nicht verletzt. Gegen 6 Uhr morgens wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, da aus dem Haus große Rauchschwaden drangen. Schnell...

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Jork: L 140 soll 2017 saniert werden

Björn Carstens
Björn Carstens | am 10.11.2015

bc. Jork. Sie ist eine der meistbenutzten Straßen Jorks: die Ortsdurchfahrt L140, auch Obstmarschenweg genannt. Nach der jüngsten Verkehrszählung rauschen im Schnitt pro Tag ca. 8.700 Fahrzeuge über die marode und schon x-fach geflickte Straße. Nach vielen Jahren des Wartens, in denen die Gemeinde das Land immer wieder zum Handeln aufforderte, soll die Trasse zwischen dem im Bau befindlichen Kreisverkehr „Ostfeld“ und der...

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Hölzerne Heilige gerettet

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 23.09.2015

Drei historische Figuren am Stader Altstadthaus an der Bäckerstraße für 13.000 Euro aufwändig restauriert tp. Stade. Nun strahlen sie wieder stolz und stark: die drei kunstvollen Holzfiguren am Giebel des schönen Altstadthauses an der Bäckerstraße 21 in Stade aus dem 16. Jahrhundert. Wie berichtet, waren die schmucken hölzernen Konsolen, sogenannte Knaggen, marode. Denkmalschützer zogen wegen des schlechten Zustands sogar...

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"Zwergentunnel" ein Denkmal?

Oliver Sander
Oliver Sander | am 02.09.2015

Ortsrat Holm-Seppensen will ältestes Bauwerk schützen lassen / Sorge um Überflutung os. Holm-Seppensen. Wird der sogenannte "Zwergentunnel" in Holm-Seppensen unter Denkmalschutz gestellt? Das prüfen derzeit die Stadt Buchholz und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalschutz. Ausgangspunkt war der interfraktionelle Antrag aus dem Ortsrat Holm-Seppensen, das mutmaßlich älteste Bauwerk in der Buchholzer Ortschaft (Baujahr...

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Bronzetafel erinnert an privates Engagement

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 09.06.2015

Altstadt-Haus in Stade ein Touristenmagnet tp. Stade. Fast täglich besichtigen Besuchergruppen das im Jahr 1660 erbaute Fachwerkhaus am Spiegelberg in der Touristenstadt Stade. An die vorbildliche private Renovierung mit Hilfe eines Zuschusses der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD, das WOCHENBLATT berichtete) von 7.000 Euro erinnert jetzt eine Bronzetafel. Das funkelnde Schildchen überbrachte kürzlich Dieter Kunze,...

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Verein Postkutsche Lüneburger Heide bittet um Spenden zum Erhalt des "Olen Fösterhuus"

Mitja Schrader
Mitja Schrader | am 17.03.2015

mi. Klecken. „Dat Ole Fösterhuus“ im Kleckerwald am Rande des Weilers „Eikstüve“ ist seit 47 Jahren der Sitz des Vereins „Postkutsche Lüneburger Heide“. Hier hat die namensgebende historische Postkutsche ihr zuhause, hier finden Feste und Kulturveranstaltungen statt. Allerdings, das Haus aus dem 19. Jahrhundert ist in die Jahre gekommen. Um es dauerhaft zu erhalten, sind offenbar Investitionen im sechsstelligen Bereich...

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Mühle am Fleht in Buxtehude: Der Arkadengang verschwindet

Tom Kreib
Tom Kreib | am 20.01.2015

tk. Buxtehude. "Hilfe, die Mühle am Fleth wird umgebaut!" Der Anrufer in der WOCHENBLATT-Redaktion ist besorgt. Der Arkadengang zur Wasserseite wurde mit Brettern vernagelt. Was ist mit dem ortsbildprägenden, beeindruckenden Bau, der unter Denkmalschutz steht, geplant? Besitzer Heiko Tornow und die Bauaufsicht der Stadt klären auf: Der Arkadengang werde geschlossen. Dort entstehe mehr Platz für das Restaurant...

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"Ich lasse das Clement-Haus nicht verfallen!" / Investor Hossein Salehmanesh wehrt sich gegen Gerüchte

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 28.10.2014

Das ist ein großer Schritt für Jesteburg! Seit Freitag liegt Investor Hossein Salehmanesh die Baugenehmigung für das ehemalige Clement-Areal vor. Der Jesteburg Unternehmer möchte auf dem Grundstück mitten im Ort für 1,5 Millionen Euro ein neues Zentrum mit Restaurant, „Markt der Möglichkeiten“ und Büros schaffen. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, er würde das denkmalgeschützte Objekt absichtlich verfallen lassen. Ob auf...