Elbvertiefung

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Elbvertiefung: Ergänzende Unterlagen vorgelegt

Björn Carstens
Björn Carstens | am 29.03.2016

(bc). Der Bund und die Hansestadt Hamburg haben dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in der vergangenen Woche die verlangten ergänzenden Unterlagen im Zusammenhang mit der geplanten Elbvertiefung vorgelegt. „Auf der Grundlage umfangreicher Gutachten konnten alle Fragestellungen des Bundesverwaltungsgerichts beantwortet werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Hamburger Wirtschaftsbehörde. In dem mehr als 200...

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Mega-Frachter: Immer größer bringt nichts

Björn Carstens
Björn Carstens | am 18.03.2016

(bc). Immer größer, immer mehr Container: Die Mega-Frachter dieser Welt nehmen eine Dimension an, deren Wirtschaftlichkeit zunehmend in Frage gestellt wird. Fernöstliche Werften bauen mittlerweile Schiffe mit Platz für mehr als 21.000 Standardcontainer (TEU), obwohl nachweislich die Kostenvorteile pro Container mit wachsender Schiffsgröße abnehmen, wie eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und...

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Havarie der "Indian Ocean": Politik in Hannover schaltet sich ein

Tom Kreib
Tom Kreib | am 13.02.2016

tk. Landkreis. Die Havarie des Container-Giganten "Indian Ocean" auf der Elbe wird im Landtag in Hannover ein politisches Nachspiel haben. SPD und Grüne wollen das Thema im Unterausschuss für Häfen und Schifffahrt diskutieren. Susanne Menge, Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen für maritime Themen: "Wir müssen Unfälle wie diesen nutzen, die politische Auseinandersertzung zu führen. Die Elbvertiefung ist keine...

Frachter nutzen Tiefgang nicht aus

Björn Carstens
Björn Carstens | am 15.01.2016

(bc). Nach Einschätzung des NABU schwächelt der Hamburger Hafen vornehmlich wegen geopolitischer und weltwirtschaftlicher Bedingungen sowie mangelnder Vorausschau bei infrastruktureller Instandhaltung. Es gebe keinen Zusammenhang zur geplanten Elbvertiefung, so der Umweltverband. Auch 2015 habe wieder bewiesen, dass aktuell mögliche Tiefgänge vor allem von Mega-Containerschiffen überhaupt nicht ausgenutzt wurden. „In...

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Elbvertiefung: Entscheidung zieht sich wie Kaugummi

Björn Carstens
Björn Carstens | am 08.01.2016

(bc). Die geplante Elbvertiefung bleibt auch im neuen Jahr ein Dauerbrenner. Bund und Hamburg haben an den Planunterlagen gefeilt, die klagenden Umweltverbände haben kürzlich ihre Stellungnahmen dazu abgegeben. Ist ein Planergänzungsbeschluss erlassen, haben die Verbände die Chance, ihre Klage anzupassen. Dann liegt der Ball wieder beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. NABU, BUND und WWF rechnen nicht mit einer...

Pläne zur Elbvertiefung: Umweltaktivisten sehen Verstöße gegen Gewässerschutz

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 21.12.2015

(tp). Die Planergänzungsunterlagen zur Elbvertiefung, die den Naturschutzverbänden zur Stellungnahme vorgelegt wurden, sind aus Sicht der Verbände weder fachlich noch formal geeignet, wesentliche Kritikpunkte des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Weg zu räumen. In seinem Hinweisbeschluss vom Oktober 2014 hatte das Gericht das Verfahren bis zu einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union zur Weservertiefung...

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Elbvertiefung: Unsinn oder zwingend nötig?

Björn Carstens
Björn Carstens | am 08.08.2015

(bc). Die geplante neunte Elbvertiefung beschäftigt die Menschen in der Region seit Jahren. Gegner beharren auf ihrem Standpunkt: Eine weitere Fahrrinnen-Anpassung sei nicht umweltverträglich, Befürworter halten dagegen: Das überwiegende öffentliche Interesse begründe das Mega-Projekt. Der Europäische Gerichtshof hat jüngst in einem Urteil deutlich gemacht, dass Bauvorhaben, die zur Verschlechterung des Gewässerzustandes...

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BUND: "Kohle hat keine Zukunft"

Björn Carstens
Björn Carstens | am 31.07.2015

bc. Stade. Er ist derzeit das letzte noch geplante Kohlekraftwerk in Deutschland, der Dow-Meiler auf dem Gelände der Chemiefabrik in Stade-Bützfleth. Am Mittwoch machte sich Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des Umweltschutzverbandes BUND, in einem Gespräch vor Ort ein Bild von den Absichten des Konzern. Hinterher sagte er in einem Pressegespräch: „Wir fordern das Unternehmen auf, die Planungen zu überdenken. Kohle hat keine...

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Elbvertiefung: Ein "Weiter so" kann es nicht geben

Björn Carstens
Björn Carstens | am 03.07.2015

(bc). Es ist ein Urteil im Sinne des Umweltschutzes. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Mittwoch deutlich gemacht, dass Bauvorhaben, die zur Verschlechterung des Gewässerzustandes führen, nicht genehmigt werden dürfen. Für die von Bund und Hamburg geplante Elbvertiefung heißt das: Die Hürden werden höher. Ein „Weiter so“ kann es nicht geben. Anlass für das Verfahren war eine Klage von Umweltschützern gegen die...

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Sind "dicke Pötte" nicht mehr sinnvoll?

Tom Kreib
Tom Kreib | am 07.06.2015

tk. Hamburg. Den Befürwortern der geplanten Elbvertiefung dürfte diese Studie nicht passen: Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) stellt in einer Studie die Wirtschaftlichkeit von immer größeren Containerschiffen in Frage. Kosteneinsparungen würden sich nicht druch größere Schiffe, sondern durch sparsamere Motoren ergeben. Diese Studie wurde auf der Internationalen Hafenkonferenz, die...

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Informationsveranstaltung zu Havariegefahren auf der Elbe

Björn Carstens
Björn Carstens | am 05.05.2015

Otterndorf: Seelandhallen | (bc). Der Verkehr großer Containerschiffe auf der Elbe hat erheblich zugenommen. Im Gegensatz zur Flusstiefe ist die Fahrrinnenbreite jedoch unverändert geblieben: Sie beträgt nach Angaben des Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung bis Glückstadt 400 Meter, weiter elbaufwärts bis zur Lühemündung 300 Meter und bis zum Hamburger Hafen nur noch 250 Meter. Mittlerweile fahren aber Schiffe auf der Elbe mit einer Länge...

Elbe: Giganten passen nicht nebeneinander

Björn Carstens
Björn Carstens | am 18.04.2015

(bc). Der Trend zu immer größeren Containerschiffen mit einer Kapazität von rund 20.000 Standardcontainern hält an. Das bestätigte der Terminalbetreiber Eurogate auf seiner Jahrespressekonferenz vor wenigen Tagen. Die 400 Meter langen und 60 Meter breiten Pötte stellen die Hafen-Unternehmer vor schwierige Aufgaben. Zwei Schiffe dieses Kalibers passen nicht nebeneinander in die Elbe. Das führe zu Begegnungsverboten und demnach...

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„Elbvertiefung ist nicht nötig“

Björn Carstens
Björn Carstens | am 10.02.2015

bc. Altes Land. Wozu eine Elbvertiefung, wenn die Tiefgangsreserven auf der Elbe noch gar nicht ausgereizt sind? Diese Frage stellt das Regionale Bündnis gegen die Elbvertiefung und sein Sprecher Walter Rademacher. Am Freitag haben die Gegner der Fahrrinnen-Anpassung die Daten aus dem Jahr 2014 vorgelegt. Dabei wird für jedes Schiff der mögliche Tiefgang bei den aktuellen Fahrwasserverhältnissen ermittelt. Durch Abzug des...

Elbvertiefung: Gericht vertagt Entscheidung

Aenne Templin
Aenne Templin | am 02.10.2014

(at). Das Bundesverfassungsgerichts in Leipzig vertagt die Entscheidung zur geplanten Elbvertiefung. Damit bleibt der Streit um die Ausbaggerung der Elbe in diesem Jahr ungeklärt. Die Leipziger Richter verwiesen auf den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Dort wird im Fall des Weser-Ausbaus im nächsten Jahr verhandelt. Der Grund für die Vertagung seien laut Medienberichten schwere handwerkliche Fehler im...

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Kein Sauerstoff: Fische verenden in der Elbe

Björn Carstens
Björn Carstens | am 25.07.2014

(bc). Da bahnt sich eine riesige ökologische Katastrophe an. In der Elbe sterben die Fische tonnenweise, so schlimm wie seit Jahren nicht mehr: Stinte, Meerforellen, Lachse, Aale. Nach Medienberichten sind in der vergangenen Woche von der Hamburger Hafengrenze 15 Kilometer flussabwärts Fische mit einem Gesamtgewicht von rund 100 Tonnen verendet. „Die Lage ist extrem kritisch. Die Langzeitfolgen sind noch gar nicht absehbar“,...

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Elbvertiefung: ein Fall fürs Gericht ! Die Hafenwirtschaft zittert

Björn Carstens
Björn Carstens | am 18.07.2014

(bc). Was für eine Materialschlacht! 170 prall gefüllte Aktenordner umfasst das Verfahren zur Elbvertiefung. Das sind abertausende Seiten Papier, mit denen sich die Richter des Bundesverwaltungsgerichts seit vergangenen Dienstag auseinandersetzen müssen. "Der Senat ist fachlich sehr gut vorbereitet", bilanziert Ernst-Otto Schuldt, einer der Ausbagger-Gegner aus dem Alten Land, die beim Prozessauftakt dabei waren. Beide...

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Elbvertiefung: Ausbagger-Gegner machen mobil

Björn Carstens
Björn Carstens | am 11.07.2014

bc. Jork. Die Gegner der geplanten Elbvertiefung stehen in den Startlöchern: Kommenden Dienstag, 15. Juli, beginnt die Verhandlung am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Sechs Prozess-Tage in zwei Wochen sind angesetzt, weitere könnten im August folgen. Das Regionale Bündnis gegen die Elbvertiefung reist mit mehr als ein Dutzend Anhängern nach Leipzig, um vor Ort Flagge gegen die Fluss-Ausbaggerung zu zeigen. "Wir...

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Elbvertiefung: "Wir sind belogen worden"

Björn Carstens
Björn Carstens | am 09.05.2014

(bc). Jetzt oder nie! Ab Juli wird mit einem Gerichtsurteil zur Elbvertiefung gerechnet. Rechtzeitig davor haben die Altländer Kerstin Hintz und Ernst-Otto Schuldt ein Buch herausgegeben, das sich in einer kritischen Vielfalt mit der Ausbaggerung des Flusses auseinandersetzt, die es in dieser gebündelten Form noch nicht gegeben hat. "Wahr-Schau" heißt das 264-seitige Kompendium - geschrieben von 18 Autoren, die entlang...

Online-Petition gegen die Elbvertiefung

Oliver Sander
Oliver Sander | am 22.04.2014

(os). Eine Online-Petition gegen die Elbvertiefung hat die Hamburger Bürgerinitiative "Hamburg für die Elbe" auf ihrer Internetseite (www.hamburg-fuer-die-elbe.de) gestartet. Darauf weist Walter Rademacher vom Regionalen Bündnis gegen die Elbvertiefung hin. Im aktuellen Haushaltsentwurf seien 248 Millionen Euro für die Maßnahme vorgesehen, erklärt Rademacher.

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Kaufleute- und Schiffer-Brüderschaft feiert Stiftungsfest in Stade

Lena Stehr
Lena Stehr | am 13.01.2014

lt. Stade. Traditionelle Trinksprüche, ein Festmahl, ein Tanz mit "Schüffel" und Krönke" sowie die legendäre Papierschlacht gehören dazu, wenn die Kaufleute- und Schiffer-Brüderschaft ihr Stiftungsfest in Stade begeht. Am vergangenen Wochenende feierten neben den Brüdern auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft im Königsmarcksaal des Rathauses mit und spendeten Geld für gute Zwecke. Die Kaufleute- und...

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Hafen brüstet sich mit Rekord

Björn Carstens
Björn Carstens | am 12.01.2014

(bc). Und wieder brüstet sich der Hamburger Hafen mit einem neuen Rekord: Am Montag manövrierten Lotsen den Mega-Pott "EUGEN MAERSK" sicher an den Terminal - mit 397 Metern das längste Containerschiff, das jemals die mehr als 100 Kilometer lange Fahrt von der Elbmündung bis nach Hamburg angetreten hat. Der Riese hat eine Breite von 56,4 Metern und eine Tragkraft von 15.500 Standardcontainern. Das Containerschiff der...

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Elbvertiefung: Prozessbeginn im Juli 2014

Björn Carstens
Björn Carstens | am 04.12.2013

(bc). Die Hamburger Hafenwirtschaft muss wohl noch länger auf die sehnsüchtig erwartete Elbvertiefung warten. In dem Klageverfahren der Umweltschutzverbände BUND und NABU gegen die Fahrrinnenanpassung hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einen ersten Termin zur mündlichen Verhandlung für den 15. Juli 2014 anberaumt. Insgesamt sind bis zu neun Verhandlungstage vorgesehen. An seiner ursprünglichen Absicht, die...

Elbvertiefung: Gerichtsentscheidung wohl nicht mehr in diesem Jahr

Björn Carstens
Björn Carstens | am 15.10.2013

(bc). Die Entscheidung, ob das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Teile des Verfahrens um die Elbvertiefung an den EU-Gerichtshof in Luxemburg weiterleitet, fällt laut Informationen des Radiosenders NDR 90,3 wahrscheinlich nicht mehr in diesem Jahr. Eine mündliche Erörterung bis Jahresende sei unrealistisch, bestätigte ein Gerichtssprecher. Grund für die Verzögerung: Hamburg und die Schifffahrtsverwaltung des Bundes haben...

"Hafenkooperation statt Elbvertiefung ist die Zukunft"

Björn Carstens
Björn Carstens | am 12.09.2013

(bc). Mit Blick auf die jüngst erschienene Studie des Umweltschutzverbandes WWF zur Vertiefung von Elbe und Weser (das WOCHENBLATT berichtete) sieht sich der SPD-Bundestagskandidat Gunnar Wegener aus Cuxhaven in seiner Haltung kontra Elbvertiefung bestätigt. „WWF bezieht sich nicht nur auf die bekannten Risiken und Gefahren einer Fahrrinnenanpassung wie z.B. die Deichsicherheit“, so der SPD-Mann, „sondern schlägt eine klare...

"Steuergrab Elbvertiefung"

Björn Carstens
Björn Carstens | am 11.09.2013

(bc). Flussvertiefungen kommen nicht nur die Natur teuer zu stehen, sondern nach Angaben von Naturschutzverbänden auch den Steuerzahler: "Bis zu 591 Millionen Euro Steuergeld werden allein durch die geplante Elbvertiefung verschwendet", sagt NABU-Sprecher Ulrich Thüre. Das gehe aus einer aktuellen Kostenanalyse hervor, die das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IöW) im Auftrag des WWF erstellt hat. Das...