Hochwasserschutz

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Landkreis forciert partnerschaftlichen Hochwasserschutz an der Este

Björn Carstens
Björn Carstens | am 29.11.2016

bc. Altes Land/Buxtehude. Die Landkreise Stade und Harburg haben jetzt einen entscheidenden ersten Schritt gemacht, um den Hochwasserschutz an der Este von der Quelle bis zur Mündung auf neue Füße zu stellen. Landrat Michael Roesberg teilte dazu am Freitag mit: „Alle Este-Kommunen müssen entschlossen an einem Strang ziehen, damit eine vom Land in Aussicht gestellte Förderung des Hochwasserschutzes auch an die Este fließt“....

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Buxtehuder Hochwasserschutz wurde vertagt

Tom Kreib
Tom Kreib | am 04.10.2016

Berechnunsgrundlagen für die "Starkregen-Jahrhundertflut" müssen überarbeitet werden tk. Buxtehude. Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasser,- Küsten- und Naturschutz) hat bei der Berechnung für ein sogenanntes hundertjähriges Hochwasser in Buxtehude mit deutlich mehr Wassermassen gerechnet, als tatsächlich durch die Este rauschen und Teile der Stadt überfluten würden. Jetzt hat sich herausgestellt, dass die...

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Bach bekommt ein Betonbett / Schutz vor Hochwasser: Baumaßnahmen am Harsefelder Rellerbach beginnen

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 27.07.2016

jd. Harsefeld. Der "Wildbach" wird endlich gezähmt: Der Harsefelder Rellerbach erhält in den kommenden Wochen im Unterlauf ein neues Bett aus Beton. Das schmale Bächlein, das schon mehrfach für Überflutungen in der Harsefelder Ortsmitte gesorgt hat, wird im Bereich zwischen dem Klosterpark und der Herrenstraße auf einer Länge von 150 Metern mit Stahlbeton-Halbschalen ausgekleidet. So soll erreicht werden, dass die...

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Kommt eine Treppe zum Aue-Altarm? Die Winkelstützmauer am Horneburger Marschdamm wird wohl bald verschwinden

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 05.07.2016

jd. Horneburg. "Gehweg gesperrt" steht auf einem Schild am Horneburger Marschdamm. Wer sich mit der Situation vor Ort nicht auskennt, mag sich verwundert die Augen reiben: Das Gehweg-Pflaster ist offensichtlich recht gut in Schuss, die Stolpergefahr daher auch nicht höher als anderswo. Allenfalls ein paar kleine Unebenheiten sind auszumachen. Also eine übertriebene Vorsichtsmaßnahme? Völlig daneben: Das Schild wurde aus...

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So wirkt sich der Klimawandel auf die Este aus

Björn Carstens
Björn Carstens | am 04.12.2015

(bc). Klimawandel ist ein gewaltiges Wort und impliziert irgendwie immer Vorschläge zur Rettung der Welt. So soll auf dem bis zum 11. Dezember tagenden UN-Klimagipfel in Paris ein Weltklimavertrag ausgehandelt werden. Klimawandel findet aber auch konkret vor der eigenen Haustür statt. Die Vorbereitung läuft. Beispiel Este: ein Fluss, der die Landkreise Harburg und Stade von der Quelle bei Schneverdingen bis zur Mündung in...

"Gewässerschutz ganzheitlich sehen"

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 03.10.2015

Antrag der Kreis-Grünen für die Landesdelegiertenkonferenz in Osnabrück tp. Landkreis Stade. Die Grünen im Landkreis Stade haben auf ihrer Mitgliederversammlung in Harsefeld kürzlich den ganzheitlichen Gewässer- und Hochwasserschutz im gesamten Einzugsbereich von Flüssen am Beispiel der Este diskutiert und dazu einen Antrag für die Landesdelegierten-Konferenz in Osnabrück im November beschlossen. „Am Beispiel der Este...

"Die Linke" im Stader Kreistag teilt Bedenken Hamburgs beim Hochwasserschutz

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 23.08.2015

tp. Stade. Der Linken-Abgeordnete im Stader Kreistag, Benjamin Koch-Böhnke, teilt die Bedenken der Hamburger Umweltbehörde in Sachen Minideiche in Buxtehude: „Wir brauchen einen Hochwasserschutz an der ganzen Este“, fordert Koch-Böhnke erneut und schlägt damit in die gleiche Kerbe wie die Interessengemeinschaft (IG) Este, die Gemeinde Jork und Hamburg. Aber auch viele Buxtehuder, wie das „Aktionsbündnis für nachhaltigen...

Eilantrag der Kreis-Grünen: Buxtehuder Deichbau jetzt zurückstellen

Tom Kreib
Tom Kreib | am 30.06.2015

tk. Buxtehude. Die Kreistagsfraktion der Grünen stellt einen Eilantrag zur Kreistagssitzung am Montag, 6. Juli. Eine Resolution zum Hochwassermanagement an der Este solle beschlossen werden. Ziel: Es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Derzeit, kritisieren die Grünen, laufen umfangreiche Vorplanungen und Analysen mit den Landkreisen Stade und Harburg zum Hochwassermanagement an der oberen Este. Der Landkreis sitzt mit...

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Ein Buxtehuder Vorzeigeprojekt fürs Wohnen entwickeln

Tom Kreib
Tom Kreib | am 02.12.2014

tk. Buxtehude. Die grünen Wiesen am Stadtrand an der Giselbertstraße sind auf lange Sicht die größte Fläche, die Buxtehude fürs Wohnen entwickeln wird. Auch wenn der Druck, vor allem Mietwohnungen zu schaffen, groß ist: "Qualität ist wichtiger als Zeit", sagt Bürgermeisterin Katja-Oldenburg-Schmidt. Trödeln will sie allerdings auch nicht. "Der Zeitpunkt zum Nachdenken ist jetzt." Es geht immerhin um eine Fläche von 9,5...

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Von Bausünden und gestauten Bächen: Die liebe Not mit dem Wasser

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 28.11.2014

jd. Ahlerstedt. Ein Landwirt redet Tacheles: Gut funktionierender Hochwasserschutz ist für alle wichtig. "Den Leuten würde das Wasser zwar nicht bis zum Hals stehen, aber selbst bis zu den Fußknöcheln wäre es schlimm genug - und zwar dann, wenn die Brühe durch die gute Stube läuft", sagt Hans-Martin Vogt. Für den Landwirt aus Ahlerstedt ist der Hochwasserschutz ein wichtiges Thema. Dabei denkt er nicht nur an das eigene...

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Hochwasserschutz gelingt nur in einer Gemeinschaft: Artlenburger Deichverband feierte sein 125-jähriges Jubiläum

Christoph Ehlermann
Christoph Ehlermann | am 18.11.2014

ce. Elbmarsch. Anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums lud der Artlenburger Deichverband jetzt ein zur Festveranstaltung an Bord des Ausflugsschiffes „Lüneburger Heide“. Mehr als 100 Gäste unternahmen gemeinsam mit den Gastgebern Deichhauptmann Hartmut Burmester und Verbandsgeschäftsführer Norbert Thiemann eine achtstündige Fahrt auf der Elbe. Sie führte von Artlenburg flussabwärts bis Geesthacht, anschließend wieder...

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Erstes Herbst-Hochwasser an der Elbe

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 22.10.2014

Schnappschuss

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Bagger kontra Biotopschutz: Der Aale-Tod an der oberen Aue

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 21.10.2014

(jd). Angler schlagen Alarm: Fische fallen dem Räum-Bagger zum Opfer. So lassen sich auch Steuergelder vernichten: Niedersachsen wendet allein in diesem Jahr rund 200.000 Euro auf, damit der im Bestand stark gefährdete Aal zwischen Elbe und Ems wieder vermehrt heimisch wird. So werden im Sommer mit Unterstützung der Angelvereine Hunderttausende Jung-Aale ausgesetzt, um die Population der auf der Roten Liste stehenden Fische...

Hochwasserschutz im Alten Land

Björn Carstens
Björn Carstens | am 17.10.2014

Stade: MYC Stade | (bc). Zu einem Vortrag zum Thema „Hochwasserschutz als Gesamtkonzept der 2. Meile Altes Land“ lädt der Nautische Verein Niederelbe Mitglieder und Gäste am Dienstag, 21. Oktober, um 19 Uhr ins Clubhaus des Motor Yacht Club in Stade (Butendiek 1) ein. Referent ist Rainer Podbielski, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Este.

Hochwasserschutz an der Este Thema im niedersächsischen Landtag

Aenne Templin
Aenne Templin | am 19.07.2014

at. Stade. Der Hochwasserschutz an der Este war Thema eines Gesprächs mit Almut Kottwitz, Staatssekretärin im Niedersächsischen Umweltministerium. Die Debatte fand am Rande einer Plenarsitzung in Hannover statt. Bei dem Gespräch in Hannover waren neben der Grünen Landtagsabgeordnete Elke Twesten auch Kreisbaurat Hans-Herrmann Bode, Eckhard Dittmer von den Buxtehuder Stadtwerken, Bürgermeister Gerd Hubert für die Gemeinde...

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Bürgerinitiative musste Protestaktion abblasen

Björn Carstens
Björn Carstens | am 16.05.2014

bc. Jork. Die Enttäuschung bei der Interessengemeinschaft (IG) Este ist riesengroß. Eigentlich hatte Landrat Michael Roesberg am Mittwoch einen Termin im Niedersächsischen Umweltministerium, um das weitere Vorgehen in Sachen Hochwasserschutz an Este und Lühe abzusprechen. Zur Unterstützung wollte die Bürgerinitiative zeitgleich eine Protestaktion in Estebrügge im Netz übertragen. Doch das Ministerium sagte den Termin...

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Flutschutzpläne in Buxtehude: Cranzer machen sich Sorgen

Björn Carstens
Björn Carstens | am 11.03.2014

bc. Cranz. Die Buxtehuder Hochwasserschutzpläne bereiten den Bürgern in Cranz zunehmend Kopfschmerzen. Vor allem die etwa 400 im "Estebogen" lebenden Menschen fürchten, dass ihre Heimat als planmäßiges Überschwemmungsgebiet freigegeben wird. Sind die Sorgen berechtigt? Wie berichtet, sehen die Buxtehuder Pläne eine maximale Aufstauhöhe in den Hamburger Ortsteilen Cranz und Neuenfelde von 3,50 Metern vor, sofern der Fall...

Este-Hochwasserschutz: Behörden tauschen mit Kommunen und Verbänden Erfahrungen aus

Björn Carstens
Björn Carstens | am 04.03.2014

bc. Buxtehude. Frieden in Sachen Hochwasserschutz an der Este? Die rund 50 Vertreter von Behörden, Kommunen und Verbänden waren sich einig: Für den Flutschutz muss der gesamte Einzugsbereich der Este länderübergreifend berücksichtigt werden. Wie berichtet, hatte Landrat Michael Roesberg am Freitag zu einem "Runden Tisch" nach Buxtehude eingeladen. Der Hochwasserschutz an der Este werde auf mehreren Ebenen vorangetrieben,...

IG Este schließt Kompromiss mit Roesberg

Björn Carstens
Björn Carstens | am 07.02.2014

bc. Estebrügge. Die Interessengemeinschaft (IG) Este wollte dabei sein, durfte aber nicht. Jetzt hat die Altländer Initiative, die sich für einen ganzheitlichen Hochwasserschutz entlang der Este einsetzt, einen Kompromiss mit Landrat Michael Roesberg geschlossen. Beim runden Tisch am 28. Februar wird die IG zwar fehlen, dafür aber direkt im Anschluss alle offenen Fragen zum Thema Hochwasserschutz mit Roesberg in einem...

IG Este fragt Landratskandidaten ab

Björn Carstens
Björn Carstens | am 28.01.2014

bc. Jork. Die Interessengemeinschaft Este wehrt sich dagegen, dass die Estedörfer mit ihrer historischen Deichbebauung zu Hochwasserpoldern werden. "Die Planung der Stadt Buxtehude, die Este innerstädtisch zu kanalisieren, hat höchste Empörung bei den Anliegern und der Gemeinde Jork ausgelöst", sagt IG-Sprecher Rainer Podbielski. Der Landkreis Stade spiele eine Schlüsselrolle bei der Lösung des Konflikts. "Daher stellen wir...

"Interessengemeinschaft Este" ruft zu mehr Mut auf

Björn Carstens
Björn Carstens | am 03.01.2014

bc. Estebrügge. Die "Interessengemeinschaft Este", die sich für einen ganzheitlichen Hochwasserschutz entlang des Flusses einsetzt, wünscht in ihrem Neujahrsgruß allen Beteiligten die persönliche Sensibilität, den Mut, die Offenheit und das Verantwortungsbewusstsein, eine gemeinsame Lösung zu erreichen. "Es geht hier nicht um die Schönheit von Bauwerken oder Bagatellen, sondern um elementare Lebensinteressen aller...

Hochwasserschutz: Offener Brief wird Ende der Woche verschickt

Björn Carstens
Björn Carstens | am 17.12.2013

bc. Jork. Ende der Woche verschickt die Gemeinde Jork den offenen Brief in Sachen Hochwasserschutz an den niedersächsischen Landtag und an Umweltminister Stefan Wenzel. Das beschloss der Rat in seiner jüngsten Sitzung. Wie berichtet, wollen die Altländer in dem Brief ihr Unverständnis über die Pläne der Stadt Buxtehude ausdrücken. Teile von Estebrügge, Hove, Königreich und Moorende werden ihrer Ansicht nach durch das...

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Ein klarer Punktsieg für die Buxtehuder Deichbauer

Tom Kreib
Tom Kreib | am 13.12.2013

tk. Buxtehude. Sieg nach Punkten für die Befürworter der Minideiche in der Buxtehuder Innenstadt und Niederlage für die Gegner: Betriebs- und Planungsausschuss haben beschlossen, dass die Planfeststellungsunterlagen Anfang Januar eingereicht werden. Der Rat muss dem am Montag (16. Dez., 19 Uhr, Stadthaus) noch zustimmen. Das heißt auch: Die normative Kraft des Faktischen wird die Anhänger des Bürgerbegehrens, die damit die...

Este: Gemeinsame Lösungen finden

Björn Carstens
Björn Carstens | am 13.12.2013

bc. Jork. Die Interessengemeinschaft Este und Jorks Bürgermeister Gerd Hubert warben am Mittwoch im Niedersächsischen Umweltministerium für einen Hochwasserschutz an der Este von der Quelle bis zur Mündung. Unterstützt wurden sie dabei von vier Landtagsabgeordneten aus der Region. Wie berichtet, befürchten die Unterlieger an der Este Überflutungsszenarien, falls Buxtehude den Fluss mit Mini-Deichen kanalisiert. Fazit des...

Hochwasserschutz: Offener Brief an Umweltminister

Björn Carstens
Björn Carstens | am 06.12.2013

bc. Jork. Die Hochwasserdebatte bestimmt die Politik in Buxtehude und teilweise auch in Jork: Nach dem Ratsbeschluss am kommenden Mittwoch will die Gemeinde Jork am Donnerstag einen offenen Brief an den niedersächsischen Landtag und an Umweltminister Stefan Wenzel schicken. Wie berichtet, wollen die Altländer darin ihren Unmut über den Alleingang der Stadt Buxtehude in Sachen Hochwasserschutz an der Este kundtun. Die...