Zweiter Weltkrieg

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Wo steckt die fünfte Glocke?

Björn Carstens
Björn Carstens | am 26.07.2016

bc. Stade. Muss die Geschichte der Stader St. Cosmae-Kirche neu geschrieben werden - zumindest der Teil, der die Kirchenglocken betrifft? Turmführerin Christina Reimann hat eine hoch interessante Information von ihrem Besuch in einer der ältesten Glockengießereien Deutschlands mitgebracht. Danach ist es durchaus denkbar, dass die sogenannte barocke Dank-Glocke der Cosmae-Kirche aus dem Jahr 1663 nicht im Zweiten Weltkrieg zu...

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Schrecken des Krieges: Augenzeugen erzählen / Dialog zwischen Jung und Alt in Horneburg

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 28.06.2016

jd. Horneburg. Es gibt sie noch: Die Augenzeugen, die die Schrecken der NS-Zeit und des Zweiten Weltkrieges selbst erlebt haben. Sie sind eine authentische Quelle für die damaligen Ereignisse und können nachfolgenden Generationen oftmals anschaulicher als jedes Fachbuch vermitteln, welche Gräueltaten damals verübt wurden. In Horneburg haben sich ältere Menschen zu einem "Gesprächskreis Kriegsgeneration" zusammengefunden -...

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Mehr als nur eine besondere Geste - Bendestorf Ehrenbürger Ivar Buterfas nimmt den Namen seiner Frau Dagmar an

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 04.03.2016

mum. Bendestorf. Mit der Namensänderung in Buterfas-Frankenthal ehrt das Bendestorfer Ehepaar Ivar und Dagmar Buterfas (geborene Frankenthal) das Gedenken an die Holocaust-Opfer in ihrer Familie. Landrat Rainer Rempe überreicht dem Paar jetzt die Namensurkunde und würdigte den Bendestorfer Ehrenbürger Buterfas mit einem Eintrag in sein Goldenes Buch. "So lange man an einen Menschen denkt, ist er nicht tot", begründet Ivar...

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Ehemalige Kulturfrauen gesucht - Forstamt Sellhorn bereitet neue Austtellung vor

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 30.01.2016

(mum). Enormes wurde Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg abverlangt. Auch in den niedersächsischen Wäldern trugen sie - ähnlich wie die Trümmerfrauen in den Großstädten - beträchtlich zum Wiederaufbau der Wälder bei. Um diese Leistungen zu würdigen, suchen die Niedersächsischen Landesforsten ehemalige Kulturfrauen, die nach dem Krieg und in den Folgejahren in den niedersächsischen Wäldern gearbeitet haben. "Allein im Landeswald...

Kriegsgräber: Ollsener spenden 702 Euro

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 08.12.2015

mum. Hanstedt-Ollsen. Manfred Homann war in den vergangenen Wochen in Hanstedt-Ollsen unterwegs, um für Spenden für die Kriegsgräberfürsorge zu bitten. Insgesamt konnte er 702 Euro einsammeln. „Das ist ein tolles Ergebnis“, so Ho­mann, der sich auf diesem Weg bei allen bedanken möchte, die mit einer Spende zum Gesamtergebnis beigetragen haben. Seit 1954 ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit der wichtigen...

„70 Jahre seit Kriegsende“ - Zeitzeugen berichten: Heimatverein startet „Plattdeutschen Runden“

Sascha Mummenhoff
Sascha Mummenhoff | am 03.11.2015

mum. Egestorf. „Nu geiht dat wedder los“ lautet das Motto in Egestorf. Die Mitglieder des Heimatvereins beginnen mit ihren beliebten „Plattdeutschen Runden“. Los geht es bereits am Donnerstag, 12. November, um 19.30 Uhr im „Dresslers Hus“ (Im Sande 1). Das Thema lautet „1945-2015, 70 Jahre seit Kriegsende“: Zeitzeugen berichten in einem Rückblick über die damalige Lage in der Gemeinde Egestorf und über die Flucht aus den...

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"Strukturwandel im Hamburger Umland" - Vortrag in Stade

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 30.10.2015

tp. Stade. Die Stader Gesellschaft für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik lädt am Mittwoch, 18. November, um 19 Uhr, im Haus der Industrie- und Handelskammer Stade, Am Schäferstieg 2, zu einer Vortragsveranstaltung mit Professor Dr. Norbert Fischer ein. Der Sozial- und Wirtschaftshistoriker am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Universität Hamburg und Privatdozent am Historischen Seminar der Universität...

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WOCHENBLATT-Serie "Lost Place", Teil 2: Relikte des 2. Weltkrieges - Die alte Flakstellung bei Stade-Hagen

Jörg Dammann
Jörg Dammann | am 24.10.2015

(jd). Es gibt Bauwerke, die nicht gleich spurlos verschwinden, sondern langsam verfallen. Solche Plätze werden als „Lost Places“ bezeichnet: Vergessene Orte, die aus der öffentlichen Wahrnehmung ausgelöscht sind. Das WOCHENBLATT hat einige „Lost Places“ im Kreis Stade aufgespürt und stellt sie im Rahmen einer Serie vor. Teil 2 führt Redakteur Jörg Dammann nach Stade-Hagen: 70 Jahre sind seit dem Ende des Zweiten...

Flakgranate wurde gesprengt

Thomas Lipinski
Thomas Lipinski | am 02.07.2015

thl. Seevetal. Amtshilfe für den Kampfmittelräumdienst leisteten mehrere Feuerwehren der Gemeinde Seevetal am Mittwoch. Bei Erdarbeiten war auf einem Feld in Glüsingen in der Nähe des Klärwerks eine Flakgranate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden, deren Zünder noch intakt war. Die Experten rückten an und entschieden sich für eine Sprengung vor Ort. Die Granate wurde ein mit 22.000 Litern Wasser gefülltes Loch gelegt und...

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Freundschaft mit dem Feind

Thorsten Penz
Thorsten Penz | am 12.06.2015

Gisela Miesch (89): "Todeszug hielt hinter meine Elternhaus" / Hilfe für einen Hungernden / Bombenattacke überlebt tp. Stade. "Ich wusste ja nichts von den Konzentrationslagern", sagt Gisela Miesch (89) aus Stade in Erinnerung an die schrecklichen Eindrücke, die sie als junge Frau wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges gewann und ihr eine Vorstellung von den grausamen Auswüchsen des Holocaust gaben. Hinter ihrem...

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Zweiter Weltkrieg als Facharbeit

Thomas Lipinski
Thomas Lipinski | am 02.06.2015

thl. Winsen. Das Jahr 2015 steht im Zeichen des Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren. Auf ganz individuelle Art und Weise setzten sich die Neunt- und Zehntklässler der Johann-Peter-Eckermann-Realschule mit den Schrecken des Nationalsozialismus auseinander. Klassenweise und in Kleingruppen begaben sich die Schüler des neunten Jahrgangs auf Spurensuche in der Gedenkstätte Neuengamme und erschlossen sich...

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Auf nächtlicher Beutetour auf dem Kartoffelacker

Björn Carstens
Björn Carstens | am 23.05.2015

bc. Stade. In einer dreiteiligen Serie erzählt das WOCHENBLATT von der dramatischen Flucht der fünfköpfigen Familie Schütz von Pommern nach Stade. Mit acht Jahren verlässt Kurt Schütz im März 1945 mit seiner Mutter und den drei Brüdern seine Heimat. Unterwegs verstirbt sein zweijähriger Bruder Horst. Nach der Überfahrt mit dem Schiff nach Ükermünde drängt sich die Familie in einen überfüllten Zug. Sie hat nur ein Ziel: den...

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Ausstellung in Buxtehude: "Hermann Martens - Bilder aus dem Krieg"

Susanne Böttcher
Susanne Böttcher | am 22.05.2015

Buxtehude: Buxtehude•Museum | bo. Buxtehude. Anlässlich dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren zeigt das Buxtehude-Museum, Stavenort 2, in Buxtehude die Sonderausstellung "Hermann Martens - Bilder aus dem Krieg". Martens (1910-1952) ist einer der bedeutendsten Buxtehuder Maler des 20. Jahrhunderts. In den Jahren 1941/42 schuf er an der Ostfront eindrucksvolle Zeichnungen und Aquarelle. Gezeigt werden ländliche Szenerien aus der Gegend des...

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Angst als ständiger Begleiter

Björn Carstens
Björn Carstens | am 18.05.2015

bc. Stade. In einer dreiteiligen Serie erzählt das WOCHENBLATT von der dramatischen Flucht der fünfköpfigen Familie Schütz von Pommern nach Stade. Mit gerade mal acht Jahren verlässt Kurt Schütz im März 1945 mit seiner Mutter und den drei Brüdern seine Heimat - notgedrungen, aus Angst vor den Russen. Wie im ersten Teil berichtet, verstirbt unterwegs in Gotenhafen sein zweijähriger Bruder Horst an einer starken Erkältung. Viel...

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70 Jahre Kriegsende - Zeitzeugen erinnern sich

Oliver Sander
Oliver Sander | am 08.05.2015

WOCHENBLATT startet neue Serie / Gedenken an das Ende der Schreckensherrschaft / Verhandlungen über Kapitulation von Hamburg fanden in Buchholz statt (os). Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht vor auf den Tag genau 70 Jahren markierte das Ende des dunkelsten Kapitels in der deutschen Geschichte. Am 8. Mai 1945 trat das in Reims unterzeichnete Dokument in Kraft, mit dem der Zweite Weltkrieg endete. Der von...

70 Jahre nach dem Kriegsende: WOCHENBLATT sucht Zeitzeugen

Oliver Sander
Oliver Sander | am 20.02.2015

(os). Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Um 23.01 Uhr wurde die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht wirksam, die tags zuvor in Reims unterzeichnet worden war. Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes sucht das WOCHENBLATT Zeitzeugen oder deren Nachkommen, die über das Leben im Frühjahr 1945 berichten können. Haben Sie in Ihrem Archiv Fotos, die den damaligen Alltag dokumentieren? Dazu gehören auch Aufnahmen...

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Gedenktafel erinnert an die Toten

Aenne Templin
Aenne Templin | am 17.12.2014

at. Horneburg. Auf dem Waldfriedhof in Horneburg erinnert seit Kurzem eine schlichte Gedenktafel an 264 Tote und Vermisste aus dem Zweiten Weltkrieg. Bislang waren die Namen der Opfer des Zweiten Weltkriegs in einer Kupferrolle im Sockel des großen Holzkreuzes eingemauert und in einem Ehrenbuch im Rathaus aufgelistet. Dass der Platz mit den Rosenstöcken neu gestaltet werden soll, war lange im Gespräch (das WOCHENBLATT...

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Oberschenkelknochen und Panzerteil in Kutenholz gefunden

Tom Kreib
Tom Kreib | am 20.05.2014

tk. Kutenholz. Plötzlich kommt die Geschichte sprichwörtlich an die Oberfläche: Auf einer Wiese bei Kutenholz wurden Metallteile eines Panzers und ein mesnchlicher Oberschenkelknochen gefunden. Ein Landwirt stieß auf einer Wiese an der Hauptstraße beim Mähen auf eine Metallplatte im Boden. Der Mann erinnerte sich daran, dass kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs ein Panzer in dieser Gegend auf eine Mine fuhr. Die Polizei...

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Erinnerung an 17 tote Kinder

Stephanie Bargmann
Stephanie Bargmann | am 11.03.2014

In Fredenbecker Heim verstorbene Babys sollen nicht in Vergessenheit geraten: Infotafel wird Gedenkstein ergänzen (sb). Die Gräueltaten des Dritten Reichs sind nicht vergessen. Auch im Landkreis Stade beschäftigt sich die Politik derzeit intensiv mit der deutschen Vergangenheit. Während die SPD in Stade die Gründung einer „Initiative gegen Verdrängungsmechanismen“ anregt, möchte die Gemeinde Fredenbeck mit einer...

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Lesung mit Autor Michael Stavarič in Buchholz

Tamara Westphal
Tamara Westphal | am 04.02.2014

Buchholz: Buchhandlung Slawski | tw/nw. Buchholz. Der renommierte Autor Michael Stavarič präsentiert seinen neuen Roman "Königreich der Schatten" gleich zweimal in der Buchhandlung Slawski (Bremer Str. 3) in Buchholz. Die Lesungen beginnen am Donnerstag und Freitag, 13. und 14. Februar, jeweils um 20 Uhr. Michael Stavarič (geb. 1972 in Brno/Tschechoslowakei) lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in Wien, veröffentlichte Gedichte, Essays,...

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Für ein würdiges Gedenken: Mahnmal auf dem Horneburger Waldfriedhof soll neu gestaltet werden

Lena Stehr
Lena Stehr | am 03.12.2013

lt. Horneburg. Es ist nicht gerade ansehnlich und sieht eher wie ein "Betreten verboten"-Schild aus: Die weiße Hinweistafel aus Plastik, die die Besucher des Horneburger Waldfriedhofs auf die Gedenkstätte hinweist, die an die Toten und Vermissten des zweiten Weltkrieges erinnern soll. Dass der Platz mit dem großen Kreuz und den Rosenstöcken neu gestaltet werden soll, ist schon länger im Gespräch. Jetzt stellte der Horneburger...

Dokumentarfilm über Flüchtlingsleben

Tamara Westphal
Tamara Westphal | am 10.04.2013

Rosengarten-Ehestorf: Freilichtmuseum am Kiekeberg | tw. Ehestorf. Eine Dokumentation über das Leben von Flüchtlingen im Landkreis Harburg nach dem Zweiten Weltkrieg wird am Sonntag, 14. April, um 15 Uhr in der Landwirtschaftsschule im Agrarium auf dem Gelände des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf gezeigt. In dem Film "Als die Fremde zur Heimat wurde" berichten zwei Frauen, wie sie Ende der 1940er Jahre in Harburg in sogenannten Nissenhütten aufwuchsen. Gedreht wurde...