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++++ Update: Suizid auf der A7 / Kassenbon führt zur Identifizierung der getöteten Frau +++

thl/bim. Garlstorf. Schreckliches Szenario: Am Samstagabend gegen 21.30 Uhr ist es auf der A7 im Bereich der Anschlussstelle Garlstorf, Fahrtrichtung Hamburg, zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen: Eine 53-jährige Frau aus dem Raum Hanstedt war von der Autobahnbrücke gesprungen und vermutlich von einem Lkw erfasst worden.
„Die Frau näherte sich zu Fuß der Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Garlstorf. An dieser Stelle überquert die L216 die A7“, schildert ein Polizeibeamter die Situation. Die Abfahrt Garlstorf ist vielen Verkehrsteilnehmern aus dem Umland bekannt, da man von dort aus in wenigen Minuten den Wildpark Lüneburger Heide erreicht. Die Frau überwand die südliche Brüstung der Autobahnbrücke und sprang von dort auf die Fahrbahn. Vermutlich kurz nach dem Aufprall wurde sie von einem Fahrzeug angefahren oder überfahren. Der Fahrzeugführer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, seine Identität steht bislang nicht fest. Die Polizei ist sicher, dass es sich um einen Lkw-Fahrer gehandelt haben musss, da ein Pkw stark beschädigt gewesen wäre. Ob der Sprung oder das Überfahren letztlich todesursächlich war, soll am Mittwoch eine Obduktion klären.
Die Identität der Frau war zunächst unklar. Bei den Ermittlungen brachte der Kassenbon eines Hanstedter Supermarktes, den die 53-Jährige mit sich führte, die Polizei auf die richtige Spur. Über die Auswertung des Videomaterials des Supermarktes konnte die Frau identifiziert werden.
Die Polizei geht von einem Suizid aus. Es sei ein Abschiedsbrief gefunden worden.
Über den Unfallfahrer gibt es nach wie vor keine Erkenntnisse. Die Polizei bittet dringend darum, dass sich Verkehrsteilnehmer melden, die am Samstagabend die A7 zwischen Hannover und Hamburg oder die Landesstraße L216 befahren haben oder sich in der Zeit von 21.20 bis 21.35 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Garlstorf befanden. Hinweise an die Autobahnpolizei Winsen unter Tel. 04171 - 796200.