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+++ Update: Unfallserie nach Hagelschauer / Retter und Polizei Pfingstsonntag fast im Dauereinsatz +++

Ein starker Hagelschauer führte auf der A7 zu drei Unfällen (Foto: Feuerwehr)
(bim). Noch mehr witterungsbedingte Verkehrsunfälle wegen Hagels und Starkregens vermeldet die Polizei vom Wochenende:
Gegen 7.55 Uhr kam ein Pkw in der Auffahrt der Anschlussstelle Dibbersen in Richtung Bremen nach starkem Regenschauer ins Schleudern, nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Pkw blieb im angrenzenden Graben auf dem Dach liegen. Der Fahrzeugführer wurde verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Die Bergung des Pkw erfolgte mit einem Kran. Sachschaden: ca. 3.000 Euro.

Im Bereich der A7 bei Garlstorf Richtung Hannover geriet gegen 9.05 Uhr ein Porsche ebenfalls nach starkem Regenschauer ins Schleudern, kollidierte mit der Mittelschutzplanke und schleuderte dann nach rechts in die Schutzplanke. Dadurch
wurden ca. 30 Meter Schutzplanke stark verformt und Erdreich auf die Fahrbahn geschleudert. Der Fahrer wurde verletzt und kam ins Krankenhaus. Sachschaden: ca. 150.000 Euro.

Auf der A7 bei Toppenstedt Richtung Hamburg kam gegen 11.50 Uhr erneut ein Pkw aufgrund von Aquaplaning ins Schleudern und kollidierte mit der Schutzplanke. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Sachschaden: ca. 7.500 Euro.

Auf der A261 im Bereich Rosengarten-Nenndorf Richtung Bremen kam ein Pkw gegen 12.20 Uhr nach einem Hagelschauer ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Verletzt wurde niemand. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Sachschaden: ca. 3.500 Euro.

Gleich drei Unfälle mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen und drei verletzten Personen, darunter ein Kleinkind, ereigneten sich gegen 14 Uhr auf der A7 im Bereich Toppenstedt Richtung Hamburg nach starkem Hagelschauer:
Ein 32 jähriger Fahrzeugführer aus Frankfurt am Main erkannte auf der hagelbedeckten Fahrbahn das Stauende zu spät, bremste seinen Audi ab und wich nach rechts aus, um eine Kollision mit dem Vordermann zu vermeiden. Dabei bemerkte er den neben sich fahrenden Opel einer 42-jährigen Karlsruherin nicht und kollidierte seitlich mit dem Wagen. Schaden: ca. 4.000 Euro.

Auch ein 26-jähriger Hamburger geriet mit seinem VW auf der rutschigen Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte seitlich mit dem Ford eines 35-jährigen Dänen. Der VW blieb zunächst quer zur Fahrbahn auf den linken Fahrstreifen stehen. Als der Fahrzeugführer losfuhr, näherte sich von hinten der 63-jährige Fahrzeugführer eines Peugeot und fuhrt mit ca. 100 km/h fast ungebremst auf den Pkw des Hamburgers auf. Der Peugeotfahrer, eine Mitfahrerin sowie ein fünf Monate altes Baby im VW wurden verletzt und kamen in umliegende Krankenhäuser.
Gegen die Fahrzeugführer des VW und Peugeot leitete die Polizei Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Schaden: ca. 22.000 Euro.

Der dritte Unfall ereignet sich, als ein 38 jähriger Hamburger seinen Ford witterungs- und verkehrsbedingt abbremst. Diese Situation erkennt der nachfolgende 58 jährige Skodafahrer zu spät und fährt dem Ford auf. Verletzt wird hierbei zum Glück niemand. An beiden Fahrzeugen entsteht leichter Sachschaden. Schaden: ca. 3.000 Euro.

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