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Fünf junge Leute werden bei spektakulärem Verkehrsunfall schwer verletzt

Der Polo geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich (Foto: Polizei)
bim. Lüneburg. Fünf junge Leute sind Mittwochnacht gegen 0.40 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der A 39 zwischen Lüneburg-Nord und dem Handorfer Dreieck schwer verletzt worden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand fuhr ein mit fünf jungen, offensichtlich betrunkenen und nicht angeschnallten Erwachsenen (21-25 Jahre) besetzter VW Polo auf der Autobahn in Richtung Hamburg. Hinter dem Steuer saß der 25-jährige Besitzer des Wagens, bei dem Beamte der Autobahnpolizei Winsen später ein Promille Alkohol feststellten. Als ihn sein 24-jähriger Beifahrer während der Fahrt plötzlich erschreckte, verriss der junge Fahrer das Lenkrad. Der Polo geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Alle fünf Insassen erlitten schwere Verletzungen.
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bardowick unterstützen den Rettungsdienst bei der Befreiung der Insassen aus dem völlig demolierten und auf dem Dach liegenden Fahrzeug. Nur der Beifahrer hatte sich nach dem Überschlag selbstständig aus dem Wagen befreit und war noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte im Dunkeln der Nacht verschwunden. Er wurde nach kurzer Suchaktion in der Nähe der Unfallstelle gefunden und konnte medizinisch versorgt werden.
Rettungswagen brachten die Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser.
Der Fahrer muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge der Trunkenheitsfahrt sowie fahrlässiger Körperverletzung strafrechtlich verantworten.
Der Wagen erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden, der auf etwa 10.000 Euro geschätzt wird. Ein Abschlepper kümmerte sich um die Bergung des verunfallten Fahrzeuges. Der rechte Fahrstreifen der zweispurigen Fahrbahn in Richtung Hamburg wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt.