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Pferdeschänder auf freiem Fuß

Die Pferdehalter, die vor der Verhandlung vor dem Gericht demonstrierten, hatten gehofft, dass der Tierquäler eine zeitlang weggesperrt oder zumindest therapiert würde
bim. Tostedt. Die Pferdebesitzer in der Region werden nicht zur Ruhe kommen: Wie das WOCHENBLATT erfuhr, wurde der Pferdeschänder (22), der sich jüngst vor dem Jugendschöffengericht in Tostedt wegen sieben Verstößen gegen das Tierschutzgesetz verantworten musste, zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. „Wir können uns weiterhin nicht sicher fühlen“, sagt eine Pferdehalterin. Die Pferdehalter, die vor der Verhandlung vor dem Gericht demonstrierten, hatten gehofft, dass der Tierquäler eine zeitlang weggesperrt oder zumindest therapiert würde.
Wie berichtet, fand die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil der 22-Jährige eine der ihm zur Last gelegten Taten als 17-Jähriger begangen habe. Er soll inzwischen in Jork im Landkreis Stade leben, werde aber immer wieder im Raum Tostedt gesehen.

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