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Polizei kontrollierte Reisebusse auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Egestorf

"Balou" beim Rauschgift-Spüreinsatz im Bus (Foto: Polizei)
bim. Garlstorf/Egestorf. Reisebusse auf der A7 kontrollierten am Dienstag zwölf Mitarbeiter der Polizeidirektion Lüneburg, unterstützt von zwei Diensthundeführern aus der Polizeidirektion Osnabrück und einem Mitarbeiter des Landkreises Harburg zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Egestorf. Von den 26 auf den Parkplätzen Schaapskaben und Garlstorfer Wald kontrollierten Bussen davon 23 Fahrzeuge mit Zulassung in Deutschland und drei Busse mit Zulasssung im EU-Ausland, gab es bei 18 Beanstandungen, was einer Quote von 70 Prozent entspricht.
In sieben Fällen wurden Verstöße gegen Sozialvorschriften festgestellt, wobei in einem Fall sogar vorübergehend die Weiterfahrt untersagt werden musste, weil die Tagesruhezeit des Fahrers unter sechs Stunden lag. Das verantwortliche Unternehmen reagierte allerdings prompt und schickte einen neuen Fahrer auf den Rastplatz, der nach kurzer Wartezeit die Fahrt mit dem gut besetzten Bus fortsetzte.
Als goldrichtig erwies sich die Entscheidung, erstmals einen Rauschmittelspürhund bei einer Buskontrolle einzusetzen: "Balou" erschnüffelte bei einem Fahrgast in einem Fernlinienbus Marihuana. Die Beamten stellten drei Gramm des Rauschmittels sicher und leiteten ein Strafverfahren gegen den Fahrgast ein.
Einsatzleiter Christian Wagner kündigte zum Abschluss weitere Buskontrollen an: "Wir stellen fest, dass der Busverkehr, insbesondere auch durch die Fernlinienbusse, in letzter Zeit stark zugenommen hat. Die starke Zunahme in Verbindung mit der aktuellen Beanstandungsquote zeigen, dass wir künftig in diesem Bereich
verstärkt im Einsatz sein wollen."