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Sieben tote Rinder bei Scheunenbrand in Königsmoor

(Foto: Stefan Leupold/pixelio)

ce/bim. Königsmoor. Sieben tote Rinder und eine stark beschädigte Scheune - das ist die Bilanz eines Scheunenbrandes am Samstagabend an der Baurat-Wiese-Straße in Königsmoor. Ein Mann (61) hatte beobachtet, dass es beim Einlagern von Stroh im Gebäude in unmittelbarer Nähe des dafür genutzten Traktors aus noch ungeklärter Ursache zu brennen begann. Der Mann versuchte dann, die 24 in der Scheune befindlichen Rinder herauszuholen. Unterstützung bekam er von Anwohner Rüdiger Maras, der mit dem Frontlader Löcher in Türen und Stallwände rammte.
Durch die Ausbreitung des Brandes verendeten jedoch dennoch fünf Tiere, zwei weitere mussten später vom Tierarzt eingeschläfert werden.
Der Zeuge des Feuers wurde im Krankenhaus Buchholz wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung untersucht, der sich jedoch nicht bestätigte.
Der durch den Brand in der Scheune entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 100.000 Euro. Während der Löscharbeiten durch die Feuerwehren Tostedt, Wistedt und Otter war die Gemeindestraße für etwa zwei Stunden gesperrt. Zu Verkehrsbehinderungen kam es jedoch nicht. Die Polizei hat die Brandstelle beschlagnahmt, die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit an.
Die verbliebenen Rinder haben eine vorübergehende Bleibe im Stall von Rüdiger Maras gefunden.