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Sturmeinsätze wegen "Burglind" im Landkreis Harburg

In der Straße „Am Försterland“ in Fleestedt wurde eine Garage überflutet (Foto: Timo Bamberger / Feuerwehr Fleestedt)
(bim). Mit Sturmböen und heftigem, lang anhaltendem Regen zog Sturmtief „Burglind“ am Mittwoch über den Norden hinweg und sorgte auch im Landkreis Harburg für rund 20 Hilfeleistungseinsätze. Ab 16 Uhr waren die Feuerwehren immer wieder bei umgestürzten Bäumen, vollgelaufenen Keller oder überfluteten Straßen gefordert.
Zunächst rückte die Feuerwehr Wistedt auf der L142 zu einer Überflutung aus. Wenig später musste die Feuerwehr Elstorf in der Rosengartenstraße einen umgestürzten Baum beseitigen.
Weitere umgestürzte Bäume entfernten die Feuerwehr Hollenstedt in der Straße „Schützenholz“ und die Feuerwehr Holm in der "Schierhorner Straße". Die Feuerwehr Winsen musste um 1.55 Uhr in den "Kommandeursweg" ausrücken, in dem der Sturm Teile einer Solaranlage gelöst hatte, die vom Dach zu fallen drohten. Mit Hilfe der Drehleiter wurde dieser Sturmschaden rasch behoben.
Neben dem Sturm war es vor allem der Regen, der den Einsatzkräften viel Arbeit bescherte. In Lübberstedt wurde die K75 zwischen Lübberstedt und Gödenstorf überflutet, in Fleestedt rückte die Feuerwehr um 19.29 Uhr in die total überflutete Straße „Im Alten Dorf“ aus. Weitere Überflutungen mussten die Feuerwehren aus Egestorf und Sahrendorf/Schätzendorf in der "Dorfstraße" in Döhle sowie die Feuerwehren in Beckedorf/Metzendorf, Quarrendorf und Buchholz beseitigen.
Die Feuerwehr Hittfeld musste in der Straße „Am Küstergarten“ mit Pumpen Hilfe leisten. Dort drohte das Wasser in ein Wohnhaus zu laufen. In der "Krümser Straße" in Krümse wurde ein Grundstück und in der Straße "Am Försterland" in Fleestedt eine Garage überflutet. Weitere vollgelaufene Keller pumpten die Wehren in Fleestedt, Buchholz und Rade aus.
Menschen kamen bei den Einsätzen nicht zu Schaden. Wie hoch die entstandenen Sachschäden sind, muss nun von Experten beziffert werden.