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Zwei Kinder sterben bei schwerem Unfall auf der A1

Ein Trümmerfeld auf der A 1: Ein Polo ist ausgebrannt, ein Opel völlig zertrümmert (Foto: Feuerwehr)
bim/nw. Heidenau. Zwei tote Kinder, zwei teils lebensgefährlich Verletzte, ein ausgebranntes Fahrzeug und zwei weitere zum Teil völlig zerstörte Fahrzeuge sind die Bilanz eines verheerenden Unfalls am Samstagabend gegen 17.50 Uhr auf der Autobahn 1 Richtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Heidenau und Hollenstedt.
Der 42-jährige Fahrer eines VW Sharan war zunächst mit dem Polo eines 40-Jährigen kollidiert. In dessen Wagen befanden sich auch zwei Kinder auf der Rückbank. Der folgende 27-jährige Fahrer eines Opel versuchte noch, dem nach der Kollision querstehenden Polo auszuweichen, konnte aber den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Polo wurde gegen die Mittelleitplanke geschleudert und fing sofort Feuer. Der 40-jährige Fahrer des Polo, der Polizeibeamter in Hamburg ist, konnte schwer verletzt von Ersthelfern aus dem Fahrzeug geborgen werden, für die beiden Kinder aus dem Landkreis Harburg (4 und 6) kam jede Hilfe zu spät.
Der Fahrer des Opel wurde bei dem Aufprall in den Seitenraum geschleudert, auch er wurde schwer verletzt. Der Fahrer des VW Sharan blieb unverletzt.
Die Autobahn wurde nach dem Unfall in Fahrtrichtung Hamburg bis 3.50 Uhr gesperrt. Mit der genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Gutachter beauftragt.
Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Heidenau und Hollenstedt, der Einsatzleitwagen Tostedt, drei Rettungswagen und der Notarzt des DRK.
Für die Fahrzeuginsassen des VW Sharan, aber auch für die beteiligten Feuerwehrleute musste ein Kriseninterventionsteam der Johanniter Unfall Hilfe angefordert werden.