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25 Jahre für die Tostedter Jugend: Hans-Peter Wacker verabschiedet sich

Wann? 28.06.2015 10:00 Uhr

Wo? Johanneskirche Tostedt, Himmelsweg, 21255 Tostedt DE
Hans-Peter Wacker im Kirchgarten hinter der Johanneskirche (Foto: Wöhling)
Tostedt: Johanneskirche Tostedt | bim. Tostedt. Fast 25 Jahre lang zeichnete Hans-Peter Wacker für die Jugendarbeit in der Tostedter Johannes-Kirchengemeinde verantwortlich: Die Evangelische Jugend Tostedt, die Pfadfinderarbeit, Kinderbibelwochen, Jugendfreizeiten und zuletzt die „Mannigfaltige Gemeinde“ hat der Diakon mit aufgebaut. Nun geht er in den Ruhestand. Verabschiedet wird er am Sonntag, 28. Juni, im Gottesdienst um 10 Uhr in der Johanneskirche. Im Anschluss sind alle Besucher zum Empfang im Gemeindehaus eingeladen.
„Wichtig war mir immer, den Jugendlichen so viele Freiräume wie möglich zu lassen, damit sie eigenständig, selbstbewusst und selbstbestimmt Ideen realisieren und sich mit ihren Fähigkeiten entfalten konnten“, sagt Hans-Peter Wacker. Er setzte sich zu Beginn seiner Zeit in Tostedt dafür ein, dass Jugendliche in der Gemeinde nicht nur „mitlaufen“, sondern als eigener Verband gesehen und akzeptiert werden. „Diese Eigenständigkeit brauchen sie um ihrer selbst willen.“
Dass zum Tostedter Gemeindehaus ein Café gehört, war die Idee der Jugendlichen. Wacker baute zudem die Pfadfinder-Arbeit in Tostedt auf. Gern hat er Konfirmanden-Unterricht gegeben, für ihn auch ein idealer Anknüpfungspunkt an die Jugendarbeit. Neben der Mitarbeit in der Kirchengemeinde gehörten viele Kinderbibel-Wochen, Kinderzeltlager in Dohren, Freizeiten nach Taizé in Frankreich oder nach Schweden zu seinen Aufgaben.
Vor zwei Jahren gab Wacker die Jugendarbeit an seine Nachfolgerin Delia Kreuch ab. Im Rahmen der „Mannigfaltigen Gemeinde“ bot er Männern vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten an: vom Männerfrühstück über Gesprächsabende und Vater-Sohn-Freizeiten bis zum Projekt „Kirchgarten“: „Hinter der Kirche haben wir einen grünen Raum angelegt, einen offenen Bereich mit einem gepflasterten Herz. Die Form der mit Klinkern und Eichenholz errichteten Pergola ist dem Altarraum der Johanneskirche nachempfunden. Wie breit geöffnete Arme wirkt der Raum auf Passanten und lädt zum Verweilen ein. Noch fehlen zwei Bänke, einige Details und Pflanzen. In der nächsten Woche wird eine Holzplanke mit einem Gedicht gesetzt“, sagt Wacker. Er freut sich, dass Ehrenamtliche das Projekt nach seiner Verabschiedung fortführen werden.
Hans-Peter Wacker war gern in Tostedt tätig: „Es ist toll, wie es dieser Gemeinde gelingt, so eine Vielfalt anzubieten. Das ist eine starke Leistung des Pfarramtes und der Mitarbeiter, alle Verbindungen innerhalb dieser großen Gemeinde zu halten und zu pflegen“, sagt Wacker rückblickend. Für den Ruhestand hat Wacker keine konkreten Pläne, seine Erkrankung im letzten halben Jahr habe ihm gezeigt, die Dinge ruhiger angehen zu lassen. Da biete sich sein Garten als Ausgleich gut an.