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ADFC-Keisverband Harburg fordert Mittel für Umsetzung des Radverkehrskonzeptes

ADFC-Kreisvorsitzende Karin Saga (Foto: archiv)
(bim). Die Bereitstellung finanzieller Mittel für die Umsetzung der Ziele des vom Landkreis Harburg in Auftrag gegebenen Radverkehrskonzeptes fordert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in einem Antrag an die Fraktionen des Kreistages. Es fehlten benutzbare Radwege zwischen den Orten sowie Fahrradparkplätze und gute Schutzstreifen innerorts. Die Beschilderung in den Dörfern sei fast überall 30 Jahre oder älter und entspreche nicht den Vorschriften der der Straßenverkehrsordnung, so Karin Saga, Vorsitzende des ADFC-Kreisverbandes Harburg.
"Die ausgewiesenen Radwege im Landkreis sind so schlecht, dass sie größtenteils als Gefahrenstellen beschildert sind. Viele Wege sind so schmal, dass nicht mal die Mindestbreite gemäß den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) 2010 erfüllt wird", sagt Karin Saga.
Der ADFC fordert als Anschub-Finanzierung zur Umsetzung der ersten Maßnahmen 10 Euro pro Einwohner im Jahr 2017, um die schwersten Schäden (Gefahrenstellen) zu beheben und Baumaßnahmen der höchsten Priorität zu ermöglichen. Für die weiteren Jahre sollten laut ADFC jeweils mindestens 6 Euro pro Einwohner zur Verfügung stehen.
Der Landkreis Harburg könne vom Fahrradboom in Hamburg profitieren. Viele touristische Ziele im Naturpark Rosengarten, in der Lüneburger Heide und an der Elbe können Tagestouristen oder Wochenendtouristen per Fahrrad aus Hamburg anlocken.