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Berufsorientierung für Hauptschüler

Jan Ippensen (li.) und Henning Hocks informierten über Ausbildungsmöglichkeiten bei der Polizei
bim. Tostedt. Möchte ich später beruflich mit Menschen, im Handel oder im Handwerk arbeiten? Eine erste Orientierungsmöglichkeit erhielten jetzt die Achtklässler der Tostedter Schule am Düvelshöpen im Rahmen der Veranstaltung "Praktische Berufsweltorientierung".
Die Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Unternehmen erörterten Vertreter von Aldi, Aurubis, der Klingspohn-Spezialabbruch-Gesellschaft, der Telekom, vom Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt sowie von der Tierarztpraxis Dr. Niebergall. Auch die Polizei informierte.
Das Unternehmen Aldi, das im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feierte, sucht zum Beispiel jährlich 1.000 Auszubildende als Verkäufer/in bzw. Kaufmann/frau im Einzelhandel. Ein guter Hauptschulabschluss ist Voraussetzung. Auch sollten die Bewerber gerne mit Zahlen und Menschen umgehen.
Der Herbergsverein stellte die Ausbildungsberufe Altenpflegerin und Hauswirtschafterin vor. Im Bereichj der Altenpflege konnten sich die Schüler mit Drei- bis Fünf-Kilogramm-Gewichten, einer Brille mit Seh-Einschränkung und im Rollstuhl eine Vorstellung davon machen, wie beeinträchtigt Menschen im Alter sein können.
Die rund 40 Schüler besuchten in Fünfer-Gruppen alle Stationen. Sie erfuhren von den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und durften auch selbst das ein oder andere ausprobieren. Auf einem Laufzettel notierten sie dann ihre drei Berufs-Favoriten.
Die Berufsvorbereitung wird an der Tostedter Hauptschule großgeschrieben. Die jetzige Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW), einem der größten Bildungsdienstleister in Niedersachsen, organisiert. Das BNW wurde vom Landes-Kultusministerium ins Leben gerufen. "Als nächstes Projekt gehen die Schüler der achten und neunten Klassen für drei Tage in verschiedene Betriebe. In der neunten und zehnten Klasse steht eine Woche Bewerbungstraining an", so Markus Roßband vom BNW.