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Besamungsverein gegründet - Bei der Rinderzucht steht heute der Kuh-Komfort im Mittelpunkt

Der Vorstand des Besamungsvereins (v. li.): Harald Behrens, Marco Matthies, Carsten Hauff, Bernhard Zimmermann, Carsten Meier, Helmut Schmidt und Dirk Dresen
bim. Heidenau. Der Wegfall der Milchquote, Tierseuchenvermeidung und neue Ställe, in denen der Kuh-Komfort im Mittelpunkt steht, sind einige Herausforderungen, denen sich heutige Rinderhalter stellen müssen. Damit ihre Interessen in übergeordneten Genossenschaften vertreten werden, haben jetzt Rinderhalter aus dem Landkreis Harburg den Besamungsverein Tostedt gegründet. Auf dem Hof von Hans-Jürgen und Martin Schippmann in Heidenau fanden sie sich zur Gründungsversammlung ein.
Den Vorsitz übernimmt Harald Behrens, sein Stellvertreter ist Marco Matthies, Geschäftsführer Bernhard Zimmermann. Weiterhin gehören dem Vorstand Carsten Hauff, Carsten Meier, Helmut Schmidt und Dirk Dresen an. In dem Verein schließen sich 120 Rinderhalter zusammen, die jährlich 8.000 Erstbesamungen durchführen.
"Den Besamungsverein Tostedt gibt es eigentlich schon länger. Er ist hervorgegangen aus der 1954 gegründeten Bullenhaltungsgenossenschaft, war aber nie ein eingetragener Verein", erläutert Harald Behrens. Das soll nun nachgeholt werden.
Bei der künstlichen Besamung geht es u.a. darum, Deck-Seuchen zu vermeiden und Erbkrankheiten zu selektieren, erläutert Harald Behrens. Die Zucht könne so weiterentwickelt werden, dass die Kühe fit, gesund und langlebig sind. Auch könne die Leistungsfähigkeit der Milchkühe gesteigert werden, so Behrens weiter. Um die Fortentwicklung der Zuchtziele und die Wettbewerbsfähigkeit im Export kümmert sich die Masterrind GmbH in Verden, die auf den Gebieten Zucht, Vermarktung, Fortpflanzungsmanagement und Beschaffung von Betriebsmitteln für eine erfolgreiche Milch- und Fleischrinderhaltung tätig ist.