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Bolonka-Hündin "Püppi" (3) und der Chihuahua-Rüde Clarence" (4) gaben sich in Tostedt das Ja-Wort

Andreas Strausfeld mit Britta Koopmann mit "Clarence" (li.) und Birge Schröder mit "Püppi"
bim. Tostedt. Außer ihrer Größe haben die beiden eigentlich nichts gemeinsam. Dennoch verstehen sie sich bestens, auch wenn sie - vor großem Publikum - etwas zurückhaltend waren: Die Bolonka-Hündin "Püppi" (3) und der Chihuahua-Rüde Clarence" (4) gaben sich jetzt vor rund 45 menschlichen und 35 tierischen Gästen das Ja-Wort. Ausgedacht hatte sich das Birge Schröder aus Tostedt. Sie ist absoluter Fan der Hunderasse Bolonka-Zwetna und lud am Wochenende zum dritten norddeutschen Bolonka-Zwetna-Treffen in ihren Garten ein. Als Hochzeitsgäste waren aber auch ein Wasserhund und ein Yorkshire-Terrier ebenso herzlich willkommen.
Die Bolonka-Freunde waren aus dem ganzen Bundesgebiet - u.a. aus Sebnitz (Sachsen), Düsseldorf und Xanten (NRW), Husum und Flensburg (Schleswig-Holstein) nach Tostedt angereist.
Als Birge Schröder vor fünf Jahren ihren ersten Bolonka, den Rüden "Socke", bekam, suchte sie als noch unerfahrene Hundebesitzerin Kontakt zu Gleichgesinnten und stieß auf ein Internetforum. "Dort habe ich viele Tipps für den Umgang mit den Bolonkas oder auch für die Behandlung von Krankheiten erhalten", berichtet Birge Schröder. "Mittlerweile bin ich selbst ein Profi", sagt sie. Das Besondere an Bolonkas: "Sie haaren nicht, sind also auch für Allergiker geeignet. Sie sind absolute Familienhunde: fröhlich, lustig, leicht erziehbar mit tollem Charakter", schwärmt die Tostedterin.
Um die Forumsmitglieder persönlich kennenzulernen, organisierte sie vor drei Jahren erstmals und seither jährlich ein Bolonka-Treffen, um zu klönen und sich auszutauschen. "Dafür lasse ich mir jedes Mal ein kleines Highlight einfallen", so Birge Schröder. Und diesmal war es eben die Hochzeit von "Püppi" und "Clarence", dem Hund ihrer Freundin Britta Koopmann.
Bei dieser Gaudi machten nicht nur die Bolonka-Freunde und die Familie, sondern auch die Nachbarn mit: Nachbar Andreas Strausfeld übernahm als "Pastor" die Trauung, erinnerte an das Kennenlernen der beiden Hunde vor drei Jahren vor einem Supermarkt. Jana Strausfeld und Annabel Prüßner hatten als Brautjungfern große Tüten mit Hunde-Leckerli dabei. Und Brieftaubenzüchter Martin Rosin, der auch nur wenige Häuser entfernt wohnt, schickte zu Ehren des "Brautpaares" vier Tauben gen Himmel.
Danach ging die "Sause" weiter. Während sich die Menschen Köstlicheiten vom Buffet schmecken ließen, gab es für die Hunde Leckerli. Eine Sandkiste und zwei Planschbecken sorgten für allerlei Spielmöglichkeiten für die Vierbeiner.