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Büro für Pflege und Soziales des Tostedter Herbergsvereins offiziell eingeweiht

Bei der Einweihung des Pflegebüros (v. li.): Reinhard Tolsdorf, Bürgermeister Gerhard Netzel, Peter Johannsen, Yvonne Chirico, der stv. Samtgemeindebürgermeister Dieter Weis und Samtgemeinderat Stefan Walnsch
bim. Tostedt. Im Beisein von Vertretern der Kirche, Gemeinde, Samtgemeinde und Mitarbeitern wurde jetzt das Büro für Pflege und Soziales des Herbergsvereins, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt, feierlich eingeweiht. Reinhard Tolsdorf vom Herbergsvereinsvorstand bedankte sich dafür, dass es dort Engagierte gibt, die auch alten und gebrechlichen Menschen so viel Menschenwürde wie möglich bieten. Diejenigen, die einsam sind, könnten sich durch ihre Hilfe einbringen.
Wie berichtet, wird über das Büro durch Yvonne Chirico die Nachbarschaftshilfe koordiniert, mit der die Versorgungsstruktur älterer Menschen, die noch nicht auf Pflege angewiesen sind, verbessert wird. Das können Alltagshilfen wie Hilfe beim Einkaufen, Begleitung zum Arzt, bügeln oder Gardinenaufhängen gegen kleines Geld sein.
„Wir wollen diakonisch Hilfe leisten, ohne damit Geld zu verdienen“, so Herbergsvereins-Geschäftsführer Peter Johannsen. Der Herbergsverein möchte mit dem neuen Angebot eine stationäre Heimunterbringung von älteren Menschen vermeiden.
„Wir werden weniger und älter“, so Samtgemeinderat Stefan Walnsch. Der demografische Wandel sei nicht aufzuhalten. Daher sei es Zeit für gute Ideen, wie das Büro für Pflege und Soziales des Herbergsvereins. Für die Samtgemeinde sei es selbstverständlich gewesen, sich für drei Jahre an dessen Arbeit mit jährlich 5.000 Euro zu beteiligen.
Ansonsten wird das Projekt gefördert im Rahmen des Programms: „Anlaufstellen für ältere Menschen“ des Bundesfamilienministeriums mit 20.000 Euro für drei Jahre. An den Personalkosten beteiligt sich das Diakonische Werk Niedersachsen mit 20.000 Euro für drei Jahre.