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Dank der Sandfish- und Vorwerk-Stiftung entstand in einem Slum in Peru eine Vorschule

Mit der kunterbunten Innenausstattung und tollen Spielmöglichkeiten sollen die Kinder von der Straße gelockt werden (Foto: Fastner / privat)
bim. Heidenau. Sie leben in ärmsten Verhältnissen in Slums und betteln um ein paar Almosen oder lassen sich für einen Hungerlohn ausbeuten: Kinder im peruanischen "Siete de Octubre", die ohne Bildung wohl nie einen Beruf ergreifen und ein auskömmliches Leben führen werden. Um ihre Chancen zu verbessern, wurde jetzt mit Unterstützung der regionalen Sandfish-Stiftung in dem Slum in Lima an eine bestehende Schule ein Haus für Vorschulkinder gebaut. "Die Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren sollen in diesen Kindergarten gelockt werden, damit sie von der Straße kommen", erläutert Stiftungsgründer Heinz Fastner aus Heidenau.
Die 2003 von Heinz Fastner gegründete Sandfish-Stiftung engagiert sich bei Projekten in Entwicklungsländern. Auf das Vorhaben in Peru wurde Heinz Fastner von seiner Landsfrau, der Österreicherin Andrea Hofer, aufmerksam gemacht, die im Internet nach Geldgebern suchte und auf die Sandfish-Stiftung aufmerksam wurde.
Der Bau kostete 49.000 Euro. Eineinhalb Jahre lang sammelte Heinz Fastner dafür Geld. Allein 9.000 Euro steuerte die Tostedter Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung bei. Unterstützt wurde das Projekt auch vom Bundesministerium für Zusammenarbeit. Der restliche Betrag kam aus Stiftungsmitteln und Spenden von Privatleuten. "Erst einen Tag vor der Fertigstellung hatten wir das Geld zusammen", sagt Heinz Fastner, der kürzlich zur offiziellen Übergabe des Hauses nach Peru reiste.
In der Vorschule gibt es eine kunterbunte Innenausstattung und tolle Spielmöglichkeiten, die jedes Kinderherz höher schlagen lassen. "Die Mädchen und Jungen werden dort betreut und zur Schule hingeführt", so Fastner, der sich bei allen Unterstützern bedankt.
Infos zur Stiftung unter www.sandfish.org/