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Das "Futterhaus" bekommt ein Insektenhotel

Bohrten eifrig für die Appartements (v. li.): Uwe Quante, Eckhard Miersch, Günther Neubauer und Günther Knabe
bim. Tostedt/Buchholz. Über 550 Wildbienen-Arten gibt es hierzulande. Doch mehr als die Hälfte sind in ihrem Bestand bedroht. Nicht nur, weil manche Arten auf bestimmte Pollen als Futter spezialisiert sind, sondern auch, weil ihnen Nistmöglichkeiten fehlen. Eine sinnvolle Art, die summenden Insekten zu unterstützen, ist der Bau von Insektenhotels. Ein solches "Bauwerk" wird am kommenden Mittwoch, 3. Mai, um 9.30 Uhr am Buchholzer "Futterhaus", Maurerstraße 42, eingeweiht.
"Futterhaus"-Inhaberin Anke Kressin-Pulla hatte bei einem Kongress in Frankfurt ein Insektenhotel gesehen und suchte nach kompetenten "Bauherren", um ein solches in der Nordheide zu errichten. Die fand sie beim Arbeitskreis Naturschutz in Tostedt. Günther Knabe, Uwe Quante, Eckhard Miersch und Günther Neubauer hämmerten, schraubten und bohrten rund 100 Stunden lang an den zwölf Fächern auf vier Etagen mit unterschiedlicher Ausstattung. Die Appartements aus Schilfröhren sowie gebohrten Baumscheiben und -ästen sollen nun Hummeln, Wildbienen, Schlupf-, Falten-, Grab- und Wegwespen eine vorübergehende Unterkunft bieten.
Damit die künftigen Bewohner genug Nahrung finden, hat Anke Kressin-Pulla am "Futterhaus" auch schon eine Blütenwiese angelegt.