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Der Töster Markt war wieder bestens besucht / Abschied von Marktmeister Ralph Gerlach, dem "Super-Floh"

Ab ins Getümmel: Der Töster Markt war wieder bestens besucht
bim. Tostedt. Wenn ein Mann im Getümmel seine Frau verliert und bei den vielen tollen Angeboten erst über eine Lautsprecheransage darauf aufmerksam gemacht wird, kann das nur einen Grund haben: Es ist Töster Flohmarkt. Tausende Besucher machten die Veranstaltung bei optimalen Wetterbedingungen wieder zum Erfolg.
Zunächst aber wurde der Mann verabschiedet, der den Töster Markt seit 18 Jahren maßgeblich geprägt hat: Ralph Gerlach. Der langjährige Marktmeister gab diese Aufgabe nun ab. Ute Oltzen, die sich selbst lange mit im Organisationsteam des Marktes engagiert, sagte: „Seit Ralph laufen kann, läuft er über den Flohmarkt.“ Heinz Böckenhauer vom Werbekreis-Vorstand erinnerte an Ralph Gerlachs Motto: „Beim Flohmarkt machen Bürger etwas für Bürger Man könnte ihn auch als ‚Super-Floh‘ bezeichnen“, so Böckenhauer, der im Namen des Werbekreises einen Präsentkorb und einen Reisegutschein an Ralph Gerlach, seine Frau Dörte und seinen Sohn Fritz überreichte.
Dann gab Bürgermeister Gerhard Netzel den offiziellen Startschuss zum größten Flohmarkt Norddeutschlands, den Hunderte Schnäppchenjäger aber bereits seit den frühen Morgenstunden bevölkerten, um Raritäten, Schmuckstücke und sonstiges zu finden.
Verschnaufen konnten die Besucher an den zahlreichen Essensständen, an der Werbekreisbühne in der Bahnhofstraße oder in der Bier-Tenne bei Bosch-Kröger im Himmelsweg, wo traditionell die „Pankokenkapelle“ aufspielte. „Das ist das Beste am Flohmarkt, ein Juwel“, schwärmte Zuhörer Peter Nachtigall, der mit Rita Ellfeldt aus Osten (Kreis Cuxhaven) angereist war, um die Kapelle zu hören.
Abgerundet wurde das Tostedter Veranstaltungswochenende mit dem bunten Jahrmarkttreiben auf dem Platz Am Sande und dem verkaufsoffenen Sonntag.