Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Die Kugel rollt immer noch / Kegelclub "Die Heidschnucken" feierten 40-jähriges Bestehen

Die flotten Keglerinnen (v. li.): Ilse Gäding, Anne Riemann, Marga Weiß, Lisa Wiechern, Lisa Fürll, Erika Kantwill, Wilma Pannek, Irmgard Prigge und Irma Voß (Foto: privat)
bim. Tostedt. „Früher waren wir außer Rand und Band“, berichtet Irmgard Prigge, die am Sonntag ihren 80. Geburtstag feierte, von früheren Aktivitäten samt ausgelassener Rosenmontagsfeier mit ihren Kegelschwestern. Sie ist die Jüngste im Tostedter Kegelclub „Die Heidschnucken“. Der Zusammenschluss der flotten Kegeldamen erfolgte im Februar 1977. Das 40-Jährige wurde jetzt mit einem geselligen Abend im Gasthaus Wiechern gefeiert. „Als die Kegelbahn im Gasthaus Wiechern gebaut war, sind wir mit 18 Kegeldamen angefangen. Heute sind wir noch zu zehnt und alle über 80 Jahre. Fünf von uns kegeln immer noch regelmäßig“, berichtet Irmgard Prigge.
Sie hat vor acht Jahren die Aufgabe der Kegelmutter von Erika Kantwill übernommen. Erika Kantwill ist zwar bereits 91 Jahre, doch immer noch die beste Keglerin im Klub und holt regelmäßig den "Bestmanns-Orden". Obwohl sie ihr "Amt" als Kegelmutter bereits vor acht Jahren abgegeben hat, wird sie von ihren Kegelschwestern nach wie vor liebevoll "Mama" genannt.
In den Jahren 1982 bis 2007 fanden in Tostedt noch regelmäßig Dorfkegelmeisterschaften statt. „Da haben wir auch einige Pokale geholt“, erinnert sich Irmgard Prigge.
Neben dem Kegeln kam die Geselligkeit nicht zu kurz. So wurden in den vergangenen vier Jahrzehnten verschiedene Ausfahrten unternommen, unter anderem eine Tour auf der Alster, nach Lahnstein, zum Hansa-Theater und zum Musical „Cats“ sowie dank Mitglied Irene Vorwerk auch mal in die Schweiz und nach Sylt. Die alljährliche Heidetour mit anschließendem Essen gehört bis heute zum jährlichen Standardprogramm.
„Wir kommen immer noch der Geselligkeit wegen einmal im Monat donnerstags im Gasthaus Wiechern zusammen. Solange wir das können, wollen wir das beibehalten“, so Irmgard Prigge.