Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Ein zwei Meter großer Otter bereichert den Radrastplatz

Mit dem Otter am Radrastplatz (v. li.): Oliver Wendt, der den Otter "schnitzte", sowie Britta Stein und Michael Koch von Koch Immobilien
bim. Otter. Er hat eine stattliche Größe von zwei Metern und ist mit einer halben Tonne ein echtes Schwergewicht: der Otter aus Eiche, der jetzt den Radrastplatz in dem Dorf bereichert, das seinen Namen trägt. Gestiftet wurde er von Immobilienmakler Michael Koch, der ins Neubaugebiet "Ohnhorstblick" in Otter gezogen ist und seinem neuen Heimatort etwas Gutes tun wollte. Geschnitzt wurde das riesige Tier aus Eiche von Oliver Wendt aus Wohnste.
"Hier steht der Otter in seinem natürlichen Umfeld. Bei Hochwasser steht die Fläche unter Wasser. Da ist er in seinem Element", freut sich Otters Bürgermeister Herbert Busch über das schöne Geschenk.
Der Radrastplatz im Kiebitzmoor liegt auf der Nordroute des Wümme-Radwegs und wird gut angenommen, auch von den Einheimischen. Landschaftsplanerin Jutta Kuckartz hat die Fläche liebevoll und gut durchdacht gestaltet. So gibt es neben Bänken und Fahrradständern u.a. eine Sandspielfläche und kleine Sitzgelegenheiten aus Baumstämmen für Kinder.
Ebenfalls bestens frequentiert ist der Kiebitzstieg, der vom Radrastplatz, am Regenrückhaltebecken vorbei zum Neubaugebiet "Ohnhorstblick" führt. Dort wurde jüngst ein toller Spielplatz eingeweiht. Wippen, Schaukeln, eine Rutsche und Klettermöglichkeiten stehen den Kindern dort zur Verfügung. Auf einer dunkel gepflasterten Fläche auf dem Eltern-Begegnungsplatz sowie auf der Straße dort können die Kinder entweder mit Straßenfarbe malen oder mit ihren Kinderfahrzeugen herumfahren.
Abgerundet wird das Neubaugebiet durch eine Obstwiese, auf der alte Apfel-, Birnen-,Kirschen- und Pflaumenbäume angepflanzt wurden. Zum dahinterliegenden Acker hin wurde eine Hecke mit vielen Beerensträuchern gepflanzt, die auch als Windbremse dient. Und auch an die Greifvögel wurde gedacht: Für sie wurden Sitzmöglichkeiten geschaffen. "Wir hätten außerdem gerne, dass ein Imker hier seine Bienenkästen aufgestellt und einen Totholzhaufen anlegen", so Jutta Kuckartz.
Bis die Anwohner die ersten Früchte ernten können, wird es aber noch etwa fünf Jahre dauern.