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Eine Spur der Verwüstung - Ärger über Vandalismus im Tostedter Gewerbegebiet

Eines der beschädigten Autos (Foto: oh)
bim. Tostedt. Die Unternehmer im Gewerbegebiet „Harburger Straße“ in Tostedt sind stinksauer: Eine Woche lang bezog eine Gruppe von Briten mit mehreren Wohnwagen am Vorwerk-Ring Quartier. Am Freitag dann eskalierte die Situation, als die Kinder der dort campierenden Gäste Autos an den Autohäusern demolierten und das Schild eines Hydranten beschädigten. Außerdem ließen die Briten Berge von Müll zurück.
Ein verärgerter Anlieger beschreibt die Lage so: „Es sieht aus wie auf einem Schlachtfeld: beschädigte Autos, beschädigte Baustelle, überall Glasscherben und Sch...“
Unterdessen gingen beim Ordnungsamt und bei der Polizei mehrere Beschwerden und Anzeigen ein. „Das sind Wanderarbeiter. Es ist ein großes Ärgernis, wenn solche Truppen hier auftauchen“, sagt Ordnungsamtsleiter Dieter Hellberg. Die Behörde habe seit Montag der Vorwoche Kenntnis gehabt und Platzverweise wegen „unerlaubter Sondernutzung“ ausgesprochen, denen die Wild-Camper aber nicht nachkamen. Ordnungsamtsmitarbeiter und Polizei seien wiederholt vor Ort gewesen. „Wir hatten alle Maßnahmen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten eingeleitet“, berichtet Hellberg. Ein Problem sei aber gewesen, dass tagsüber nur die Frauen und Kinder angetroffen wurden und die Zugfahrzeuge nicht vor Ort gewesen seien.
Am Samstag konnte die Polizei dann die Personalien von rund 20 Personen irischer Herkunft feststellen. Hinweise darauf, dass es sich bei ihnen um sogenannte Teer-Kolonnen handelt, wie Anlieger vermuteten, gebe es aber nicht, so Hans-Jürgen Scholz, Leiter der Polizeistation Tostedt, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.