Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Endlos-Umleitung teils abgewendet / Straßenverkehrsbehörde verschiebt eine der B3-Baumaßnahmen

Diese Schilder haben spätestens Anfang nächster Woche ausgedient (Foto: archiv bim)
(bim). Nach der Umleitung ist vor der Umleitung: Wenn die Behelfsbrücke an der B3 bei Spröze entweder diesen Freitag oder am Montag darauf freigegeben ist, haben die Pkw- und Lkw-Fahrer nicht lange freie Fahrt. Wie berichtet, soll die B3 im kommenden Jahr abschnittsweise zwischen Rade und Wintermoor an der Grenze zum Heidekreis saniert werden. Das brachte vor allem die seit zwei Jahren vom umgeleiteten Lkw-Verkehr gebeutelten Tostedter auf den Plan, die nach der Ankündigung im WOCHENBLATT im Rathaus ihrem Unmut Luft machten. Jetzt lenkt die zuständige Straßenbaubehörde zumindest teilweise ein.
Das WOCHENBLATT hatte kritisiert, warum man nicht zumindest die Arbeiten auf jeweils einer Seite der B3 komplett durchgeführt hat, solange die Einschränkungen wegen der B3-Bahnbrücke bestanden.
Nun sollen - neben den Fahrbahnerneuerungen zwischen Rade und dem Trelder Berg (März bis Juni 2017) sowie zwischen dem Ortsausgang Welle bis Wintermoor (Juni bis August 2017) - die Arbeiten im Bereich von Handeloh-Höckel auf die Folgejahre verschoben und mit denen in der Ortsdurchfahrt Welles verbunden werden.
„Ich bin zunächst einmal froh, dass es im nächsten Jahr nicht schon wieder zu Umleitungsverkehren durch Tostedt kommen wird", sagt Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam. „Unklar bleibt, warum die Sanierungsmaßnahmen bei Höckel nicht parallel zum Bau der Behelfsbrücke erledigt werden konnten. Dass die Maßnahmen bei Höckel jetzt parallel zu Baumaßnahmen an der Ortsdurchfahrt in Welle angedacht sind, ist der richtige Weg. Für den Fernverkehr muss es dann großräumige Umfahrungen geben", so Dörsam.