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Erwin Hilbert ist jetzt "Kulturbeauftragter im Medienwerk 15"

Maler Erwin Hilbert (re.) mit Laudator Prof. Gene Paul Kleinefeld
bim. Tostedt. Mit einem so großen und interessierten Publikum hatte nicht einmal der Künstler selbst gerechnet: Rund 150 Gäste kamen am Freitag zur Vernissage des Tostedter Malers Erwin Hilbert, der seine minimalistischen Werke bis zum 11. April unter dem Titel „Goldakrobaten & Horizonte“ im „Medienwerk 15“ ausstellt. Nicht nur, dass Prof. Gene Paul Kleinefeld und Tostedts stv. Samtgemeinde-Bürgermeister Dieter Weis sein Schaffen in ihren Worten würdigten: Gastgeber Klaas Dittmer ernannte Erwin Hilbert zum „Kulturbeauftragten im Medienwerk 15“.
Dieter Weis zitierte zu Hilberts Kunst Albert Einstein: „Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, würde es sehr still in der Welt sein.“ Er habe Hilbert bereits häufiger in dessen Künstlerkolonie „KöMoLand“ in Königsmoor besucht. Mit seiner Kunst befördere Hilbert das kulturelle Leben in der Samtgemeinde, so Weis.
Gene Paul Kleinefeld würdigte den „Vordenker“ Erwin Hilbert, der „zu Genüge aus eigener Erfahrung um die Gefahren als Akrobat auf dem schwankenden Seil unserer Gesellschaft“ wisse.
Hilbert, der wohlwissend gerne mal polarisiert, dankte Kleinefeld mit den Worten: „Er hat Kunst studiert. Ich bin ja nur ein kleiner Stricher“ und wünschte den Besuchern „viel Spaß mit meiner Kritzelkunst“.
Großes Lob gab es auch für das Ambiente im Medienwerk, Friedrich-Vorwerk-Straße 13-15, das sich ausgezeichnet für kulturelle Veranstaltungen eignet. Die nächste findet dort bereits am Samstag, 19. März, um 18 Uhr statt. Unter dem Titel „Drumbattle & Talk“ treten Drummer Maik Buchwald und der frühere Nena-Schlagzeuger Rolf Brendel gegeneinander an. Brendel liest zudem aus seinem Buch „Liebe wird aus Mut gemacht“. Die Moderation übernimmt Erwin Hilbert, der auch selbst Schlagzeug spielt.