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Faulbrut: Auch in Handeloh-Wörme sind jetzt Völker von der Bienenseuche befallen

Die Karte des Sperrbezirks um Wörme (Foto: Landkreis Harburg)
bim. Handeloh. Für Imker und Bienen ist 2016 kein gutes Jahr. Jetzt wurde auch bei zwei Bienenvölkern in Handeloh-Wörme der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut festgestellt. Um eine Weiterverbreitung der Bienenkrankheit zu vermeiden, hat der Veterinärdienst des Landkreises Harburg das Gebiet um die betroffenen Völker als Sperrbezirk festgesetzt.
Wie berichtet, wurden bereits im Juli Sperrbezirke in den Bereichen Tostedt, Trelde, Kakenstorf und Seevetal-Meckelfeld festgesetzt. Nachdem im August in Neugraben-Fischbek (Hamburg) der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut festgestellt wurde, ordnete der Landkreis Harburg einen Sperrbezirk zum Schutz weiterer Bienenvölker in Neu Wulmstorf und Rosengarten an.
Die Bienenseuche ist für Menschen ungefährlich. Auch der Verzehr von Honig befallener Bienen ist unschädlich. Bis zur Aufhebung des Sperrbezirkes dürfen bewegliche Bienenstände nicht von ihren aktuellen Standorten entfernt werden. Das gilt ebenso für Bienenvölker, einzelne lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, als Bienenfutter vorgesehener Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Geräte. Außerdem dürfen keine Bienenvölker oder einzelne Bienen in das Gebiet gebracht werden.
Die vollständige Allgemeinverfügung mit den festgesetzten Maßnahmen, der Beschreibung der Sperrbezirke sind zu finden unter www.landkreis-harburg.de (Suchbegriff „Faulbrut“). Fragen zum Sperrgebiet und zur Bekämpfung der Bienenerkrankung beantwortet der Veterinärdienst der Kreisverwaltung unter Tel. 04171-693466.