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„Feuer aus“ nach 30 Minuten

Atemschutzträger machen sich für ihren Einsatz bereit

Unklare Lage entpuppte sich als Übung – gespendetes Notstromaggregat getestet

gb. Heidenau. „Unklare Lage bei Brand im Gewerbegebiet Stellheide.“ So lautete die Alarmmeldung, die die Heidenauer Wehr am vergangenen Samstag kurz nach 13 Uhr erreichte. Vor Ort bot sich den 22 herbeigeeilten Einsatzkräften folgendes Bild: Dicker weißer Qualm drang aus einer 200 Quadratmeter große Lagerhalle einer Niederlassung der Firma Amtra. Was ernst aussah, entpuppte sich jedoch schnell als Einsatzübung auf dem Gelände des Unternehmens, das Wohn- und Geschäftscontainerlösungen herstellt. Unter Atemschutz versuchten sich Feuerwehrleute ein Bild der Lage zu machen. Die Sichtbehinderungen durch Rauch waren zuvor mit Disconebel so perfekt simuliert worden, dass man in der mit extra aufgebauten Hindernissen gespickte Halle kaum die Hand vor Augen sah. Wenngleich der Löschangriff innen nur simuliert wurde, stellte der Aufbau der Löschwasserversorgung einen wichtigen Teil der Übung dar. Denn hier kam erstmals das von der EWE und der Volksbank Geest gestiftete Notstromaggregat zum Einsatz. Das 7.000 Euro teure Gerät dient dem Antrieb eines Druckverstärkers, der 60 Kubikmeter Wasser pro Stunde aus einem 35 Meter tiefen Brunnen in die Feuerlöschschläuche pumpt. Nach rund 30 Minuten simulierten Löscheinsatzes konnte Gruppenführer Dirk Mosurat „Feuer aus“ verkünden. „Ich bin zufrieden mit meiner Wehr“, freute sich Ortsbrandmeister Wilfried Kröger. „Wir sind froh, dass die Freiwillige Feuerwehr so viel Einsatz zeigt, und uns im Notfall helfen kann“, sagt Amtra-Betriebsleiter Wolf Goger.