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Feuerwehren der Samtgemeinde Tostedt probten den Ernstfall und retteten "Verletzte"

Zunächst galt es, die „Verletzten“ aus dem Haus zu bergen
bim. Tostedt. Martinshörner schallen am Montagabend durch Tostedt. Aus einer Werkstatt nahe der Bahnhofstraße dringt nach einer Verpuffung dichter Rauch, das Feuer droht, sich auf die benachbarten Wohnhäuser auszubreiten. Dort haben Wanderarbeiter ihre Quartiere. Bei dem Szenario handelt es sich glücklicherweise nur um eine Übung, bei der die Retter verschiedene Herausforderungen zu meistern hatten.
Ab 20.20 Uhr werden die Feuerwehren der Samtgemeinde alarmiert. Nach nur sieben Minuten sind die ersten Einsatzkräfte vor Ort, dringen in das Wohnhaus ein und suchen nach möglichen Verletzten. Bei ihnen - so die Ausgangslage - handelt es sich um ausländische Wanderarbeiter. Und zu allem Überfluss entdecken die Retter noch den „Hauseigentümer“, der sich aus Verzweiflung erhängt hat.
Die Retter mussten nicht nur die vermeintlich Verletzten suchen und bergen, sondern auch die Brandbekämpfung in den Häusern und in der Werkstatt sicherstellen. Schnellstmöglich mussten die Retter herausfinden, wie sie Zugang zu den Verletzten in den vier Wohnungen bekommen und wie die Wasserversorgung sichergestellt werden kann.
Acht von zwölf Wehren der Samtgemeinde Tostedt waren mit 115 Kräften bis kurz nach 22 Uhr im Einsatz. „Bei der Übung haben wir herausgefunden, was optimiert werden kann“, resümierte Gemeindebrandmeister Joachim Vobienke, der die Übung mit Jonny Anders, dem stv. Brandschutzabschnittsleiter Heide, vorbereitet hatte.
„Das Übungsgelände stellte Eigentümer Günther Elbers zur Verfügung“, berichtete Immobilienmakler Michael Koch, der die Feuerwehr auf dieses Areal für Übungszwecke aufmerksam gemacht hatte. Die Gebäude dort sollen in Kürze abgerissen und durch neue Wohnungen ersetzt werden. Die „Verletzten“ mimten Mitglieder der Feuerwehr Sittensen, des DRK Zeven und der SEG-Rettung Rotenburg.