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Flüchtlinge und Einheimische feierten in Tostedt gemeinsam

Flüchtlingsunterstützerin Anja Kämpker (li.) und Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam bei der Flüchtlingsfeier (Foto: privat)
bim. Tostedt. Unter dem Motto Joy to the world - „Freude für die Welt“ - hatten die Tostedter Flüchtlingshilfe und die Kirchengemeinden jüngst die Schutzsuchenden aus aller Welt zu einer Feier in die Schützenhalle eingeladen, die maßgeblich von Flüchtlingsunterstützerin Anja Kämpker organisiert wurde. Mit 350 Teilnehmern wurde es ein Weihnachtsfest der „Superlative“.
Aufgrund der großen Teilnehmerzahl stellte die Organisation des Festes eine logistische Herausforderung dar, denn wie in den vergangenen Jahren wurde ein internationales warmes Buffet angeboten. Dieses wurde von Frauen und Männern aus Syrien und Eritrea tagelang gekocht, bzw. gebraten und liebevoll zusammengestellt. Auch Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam und Bürgermeister Gerhard Netzel waren von der kulinarischen Vielfalt begeistert.
Geboten wurde auch ein breit gefächertes Unterhaltungsprogramm, gestaltet vom Posaunenchor der Johannesgemeinde und Sabine Baumann an der Gitarre. Spontane Musikbeiträge lieferten Kinder aus Syrien und Gesangseinlagen die Erwachsenen und Jugendlichen aus dem Sudan, Iran, Syrien, Deutschland und Afghanistan. Die Besucher durften sich zudem an Tanzeinlagen aus den verschiedenen Ländern erfreuen.
Als Weihnachtsmann verteilte Felix Wartemann nützliche Geschenke, wie beispielsweise Hemden und Pullover in kleinen Größen, Hygieneartikel, Decken, Bücher für Deutschkurse, Duschtücher, Schals, Handschuhe und Spielzeug für die Kinder.
Ermöglicht wurde das Fest durch eine großzügige Geldspende der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung sowie finanzielle Unterstützung der Laurens Spethmann-Stiftung, des Lions Clubs Buchholz-Nordheide, der Töster Bürgerstiftung und der Gemeinde Tostedt sowie durch eine Spende von Schülern des Gymnasiums am Kattenberge in Buchholz. Der Dank der Organisatoren gilt weiterhin u.a. dem Kaufhaus Bade, dem Getränkemarkt Wrzesinski und der Familie Hoang Pham-Công, den Werkstätten der Lebenshilfe sowie den vielen Helfern.
Anja Kämpker möchte mit dem gelungenen Fest auch für die Zukunft ein Zeichen setzen: „Wir feiern unser gemeinsames Weihnachtsfest nicht, um die Kriege und Terroranschläge zu vergessen, sondern weil wir darauf vertrauen, dass die Welt anders, besser werden kann. Wir feiern, wie die Welt sein kann.“