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"Forum für Zivilcourage" ausgezeichnet

Bei der Preisübergabe: Ulrich Graß (Mi.) vom Forum für Zivilcourage mit Dr. Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, und Lea Rosh, Vorsitzende des Förderkreises "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" (Foto: Buddy Bartelsen)
bim. Tostedt/Berlin. Den "Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus" nahm jetzt Ulrich Graß vom Tostedter "Forum für Zivilcourage" beim Charity-Dinner für den "Raum der Namen" des Holocaust-Denkmals in Berlin in Empfang. Verliehen wurde er zum fünften Mal vom Förderkreis „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ und von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
Mit dem Preis wird das Engagement der Initiative gewürdigt, die 1998 gegründet wurde, nachdem eine junge Frau von Rechtsradikalen angegriffen und schwer verletzt worden war. Seither tritt das Forum der rechten Szene mit ihrem rassistischen Gedankengut mutig entgegen, veranstaltet Bürgerfeste unter dem Motto „Tostedt ist bunt“ und sammelt Unterschriften gegen Rechts. Viel Aufsehen erregte 2012 die Demonstration „Tostedt bewegt sich“ mit mehr als 1.000 Teilnehmern. Außerdem wurde im Mai ein „Fluchtraum“ zur Aufklärung über die Asylproblematik und die Hintergründe der Lebensumstände der Flüchtlinge in Tostedt im Schulzentrum eingerichtet.
Die 2.000 Euro, mit denen der Preis dotiert ist, will das Forum für die Flüchtlingsarbeit verwenden.