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Große Investitionen stehen an / Feuerwehrgerätehaus in Otter ist fast bezugsfertig

Otters Ortsbrandmeister Klaus Meinecke in seinem Büro
bim. Tostedt. Eine Reihe von Investitionen stehen in diesem Jahr in der Samtgemeinde Tostedt an. Die größten sind die Erneuerung der Becken und der Technik im Tostedter Freibad sowie ein großer Anbau an der Grundschule Todtglüsingen. Für das Freibad sind insgesamt drei Millionen Euro in den Haushalten 2016/17 veranschlagt, wobei ein Arbeitskreis derzeit noch nach Einsparpotentialen sucht. "Die Idee ist, dass der Rat im März grünes Licht für die Auftragsvergabe gibt", sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam. Bei der Grundschule Todtglüsingen entscheidet sich in ein, zwei Wochen, welcher Architekt den Zuschlag erhält und was der Anbau kosten wird. In den 2016-er Haushalt sind zunächst 150.000 Euro eingestellt.
Für den Anbau und die Umgestaltung des Feuerwehrgerätehauses in Wistedt für insgesamt 365.000 Euro ist der Bauantrag gestellt.
Weiter ist man bei der Feuerwehr Otter, deren neues Gerätehaus am Todtshorner Weg bereits fast fertiggestellt ist. Der 350 Quadratmeter-Neubau trägt denselben Namen wie sein Vorgänger: "Haus der Feuerwehr". Der 710.000 Euro-Neubau bietet den Anforderungen an eine freiwillige Feuerwehr den nötigen Platz. "Das Gebäude verfügt über die Minimalausstattung dessen, was eine Feuerwehr heutzutage braucht. Es ist nicht überzogen", betont Gemeindebrandmeister Joachim Vobienke. In dem Gerätehaus gibt es nun auch Toiletten für Damen, Umkleiden für Damen, Herren und Jugendliche, einen Schulungs- und Besprechungsraum, ein kleines Dienstzimmer für den Ortsbrandmeister und eine Fahrzeughalle, in die beide Fahrzeuge der Wehr passen. Den Mannschaftstransportwagen musste Ortsbrandmeister Klaus Meinecke in den vergangenen fünf Jahren wegen Platzmangels bei sich Zuhause parken. Die Halle kann ebenfalls für die Ausbildung zum Üben von Knoten und des Kuppelns genutzt werden.
Um der Samtgemeinde Geld zu sparen, haben die Feuerwehrleute auch etliche Arbeitsstunden an den Wochenenden investiert. "Ich bin stolz auf meine Kameraden, dass sie so viel Eigenleistung erbracht haben", lobt Klaus Meinecke. Nun freuen sich die derzeit 50 Aktiven, 13 Jugendfeuerwehrmitglieder sowie die 21 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung auf den Einzug. Feierlich eingeweiht werden soll der Neubau in diesem Herbst.
Auch im benachbarten Königsmoor bereitet man derzeit mit der Sanierung und Erweiterung der Moorhalle eine große Baumaßnahme vor.
Weitere wichtige Herausforderungen in der Samtgemeinde sind das Bereitstellen von Kindergarten- und Schulplätzen für Flüchtlingskinder sowie die Beteiligung an der vom Landkreis angeschobenen Wohnungsbaugesellschaft.