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Gute Noten für Tostedts Spielplätze - Realschüler machten den Test

Samtgemeinderat Stefan Walnsch nahm die Bewertung von Schüler Collin (11) in Empfang. Die Idee zum Spielplatztest hatte Lehrer Christian Reichert (re.)
bim. Tostedt. Wie steht es um die 17 Spielplätze in der Gemeinde Tostedt? Dieser Frage gingen vor den Ferien 26 Realschüler der fünften bis achten Klassen im Rahmen von Projekttagen nach. Anhand eines Kriterienkatalogs untersuchten sie die Spielgeräte auf deren Vielfalt, Sicherheit und Stabilität und berurteilten die Sauberkeit und landschaftliche Lage des Platzes samt Rückzugsmöglichkeiten im Schatten. Ergebnis: "Die Spielplätze sind grundsätzlich in einem guten Zustand und sauber. Selbst wenn ein Platz an einem Tag verunreinigt war, war er am nächsten Tag wieder gereinigt", resümiert Lehrer Christian Reichert, der die Idee zu dem Spielplatztest hatte.
"Es hat allen Spaß gemacht. Die Schüler waren sehr engagiert, aber auch kritisch bei der Sache", so Christian Reichert.
Am besten abgeschnitten haben die Spielplätze Am Anger, Wischhoff, Morlaàsstraße-Ost und Gartenstatt Heidloh.
Ihre Ergebnisse übergaben die Schüler an Samtgemeinderat Stefan Walnsch, der sich über die guten Noten freute. Für die gute Pflege sei der Bauhof der Samtgemeinde Tostedt zuständig, der die Spielplätze in einem festgelegten Turnus abfahre aber auch tätig werde, wenn Anlieger sich über Müll beschweren. Bei der Sicherheit der Spielgeräte gelten die strengen Auflagen von TÜV und Gemeindeunfallversicherung. "Die Geräte werden von einer Spezialfirma regelmäßig kontrolliert im Hinblick auf Standfestigkeit und Fäulnis, zum Teil mehrfach im Jahr", so Walnsch. Ob die Spielgeräte auch bei dem Klientel ankommen, für das sie gedacht sind, erfährt die Gemeinde allerdings nicht. Daher war Stefan Walnsch dankbar, dass die Realschüler den Test gemacht hatten. "Sie sind die potentiellen Nutzer, die mit einem anderen Blickwinkel über den Platz gehen. Und wenn das Ergebnis dann noch so zufriedenstellend ist, freuen wir uns natürlich sehr", strahlte er.
Er sieht sich dabei auch in seiner Überzeugung bestätigt, Spielplätze in Wohngebieten zu erhalten, auch wenn diese zwischenzeitlich nicht so häufig frequentiert werden. Denn durch Zuzüge würden diese wieder belebt.
Schulleiterin Petra Simons-Schiller war ebenfalls begeistert von dem Projekt und hat schon eine neue Idee: "Bei den nächsten Projekttagen befassen wir uns mit unserer Schulhofgestaltung", kündigte sie an.