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Handeloh könnte bis zu 58 Asylbewerber aufnehmen

Bürgermeister Heinrich Richter informierte über die Fläche, die in Handeloh für die Unterbringung von Asylbewerbern infrage kommt
bim. Handeloh. Bis zu 58 Asylbewerber könnten in Handeloh untergebracht werden - vorausgesetzt, das von der Gemeinde vorgeschlagene Grundstück hinter dem Bahnhof erweist sich als geeignet. Derzeit wird diese Fläche noch vom Landkreis Harburg geprüft. Über den Sachstand der Unterbringung im Landkreis und in der Samtgemeinde Tostedt sowie Möglichkeiten der Integration von Flüchtlingen informierten jetzt Bürgermeister Heinrich Richter, Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam, Tostedts Polizeichef Hans-Jürgen Scholz und Nicole Vierow-Nee vom Internationalen Café in Tostedt rund 100 Interessierte im Hotel Fuchs.
Wie berichtet, muss der Landkreis 35 bis 40 Asylbewerber wöchentlich und bis Ende des Jahres noch rund 1.700 Flüchtlinge aufnehmen. Derzeit gibt es 1.528 Plätze in 56 Unterkünften. In der Samtgemeinde gibt es in Tostedt bislang 116 Plätze, mit der dritten Unterkunft an der Todtglüsinger Straße wären es insgesamt rund 240 Plätze. In Otter im ehemaligen Gasthof Gerlach sollen 50 Plätze entstehen. Weiterhin würden außer in Handeloh auch Flächen in Heidenau und Kakenstorf geprüft, so Dörsam.
Die Fläche am Handeloher Bahnhof müsse zunächst noch per Analyse auf mögliche Bodenbelastung geprüft werden, so Heinrich Richter. CDU-Ratsherr Udo Kynast riet zudem, das Gelände auf Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg zu untersuchen, nachdem ihn ein Zeitzeuge darauf aufmerksam gemacht hatte.
Erfreulich: Während der Versammlung wurden Listen für Unterstützer der Asylbewerber herum gegeben, in die sich spontan 32 Freiwillige bereits eintrugen.