Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Heidenau bekommt einen Nahversorger - Für die Zufahrt werden drei Bäume gefällt

Bürgermeister Reinhard Riepshoff (re.) und sein Stellvertreter Hans-Jürgen Wichern vor dem Busch-Haus. Für die Erschließung müssen drei Bäume gefällt werden
bim. Heidenau. Das sogenannte Busch-Haus an der Hauptstraße in Heidenau gegenüber dem Feuerwehrhaus wird verkauft. "Dort soll ein Laden zur Erweiterung der Nahversorgung entstehen", kündigt Bürgermeister Reinhard Riepshoff an. Nun habe die Gemeinde zwei Monate Zeit, das Grundstück für die Bebauung herzurichten, um die Fläche am 1. August an den Käufer zu übergeben. Das bedeutet: Zwei Eichen und eine Pappel werden gefällt, das Haus wird abgerissen.
Die Gemeinde hatte das 1950 errichtete Haus, auf dessen Hoffläche einst eine Schmiede stand, um 1996 gekauft. 1998 ging ein Teil der Fläche an die Samtgemeinde Tostedt für den Bau des Kindergartens.
Die drei Bäume müssen in den kommenden fünf, sechs Wochen weichen, weil das Geschäftsgebäude auf dem Grundstück eine andere Position als das Busch-Haus haben wird. Auch wird die Verkehrsführung geändert. "Es wird eine gemeinsame Auffahrt von Kindergarten und Ladenlokal geben. Der Verkehr soll in Einbahnstraßenregelung in Richtung Bahnhofstraße abfließen. Das ist mit der Verkehrsbehörde der Samtgemeinde Tostedt abgesprochen", erläutert Reinhard Riepshoff. Diesbezüglich stehe die Gemeinde auch in Kontakt mit dem benachbarten "Heidenauer Hof", dessen Gäste aus dem "Hotel im Park" ebenfalls die Bahnhofstraße als Zu- und Abfahrt nutzen.
"Vor allem das Fällen der großen, alten Eiche für die Zufahrt tut uns wirklich weh", sagt der stellvertretende Bürgermeister Hans-Jürgen Wichern. Das Holz der gefällten Bäume wird bei einer Auktion versteigert. Aus dem Erlös sollen Bäume für eine Ersatzpflanzung auf einer gemeindeeigenen Fläche angeschafft werden.
Zur Straße hin hat sich die Gemeinde einen Streifen gesichert, sodass die anderen großen Eichen und die Buchen dort erhalten bleiben.
Mit dem Laden entstehe neben dem "Heidenauer Hof" und dem Kindergarten sowie Grundschule, Feuerwehr und Bäckerei gegenüber nun eine richtige Ortsmitte, so Riepshoff. Für das Dorf, in dem es früher vier Lebensmittelläden gab, sei das Geschäft eine Bereicherung.