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Heidenau feierte das 770-jährige Bestehen Everstorfs

Bürgermeister Reinhard Riepshoff enthüllte die Dankes-Tafel
bim. Heidenau. Heidenau feierte am Samstag das 770-jährige Bestehen seines Ortsteils Everstorf. In 770 Minuten boten die politische Gemeinde sowie alle Vereine und Institutionen des Dorfes ein abwechslungsreiches Festprogramm.
Morgens fanden sich rund 150 Gäste zum Frühstück unter den Eichen des Gasthauses Burmester ein. Nach einem Gottesdienst ging es weiter zum Findling "Heidenauer Riese". An dem 51 Tonnen schweren und ca. 1,7 Milliarden alten Schweden enthüllte Bürgermeister Reinhard Riepshoff eine Tafel, mit der allen, die an der Bergung und dem Aufstellen des beim Pipelinebau gefundenen Findlings beteiligt waren,gedankt wird. Zu nennen sind Reinhardt Westphal und Walter Löll, das Rohrleitungbauunternehmen Vorwerk, die Bergungsfirma Bäsmann und Familie Grage, auf deren landwirtschaftlicher Fläche der Findling entdeckt wurde.
Der "Heidenauer Riese", der fast im Mittelpunkt der Gemeinde steht, soll die Ortsteile Everstorf und Avensen symbolisch verbinden, so Riepshoff.
Angeführt vom Spielmannszug ging es schließlich zum Festplatz und zur Grundschule. Dort konnten die Gäste die Chronik "Heidenau in alten Ansichten - Teil I: Everstorf" erwerben und sich mit den original Stempeln von Everstorf, Avensen und Heidenau versehen lassen. Außerdem waren in der Schule die alten Ansichten auch in einer Ausstellung anzuschauen.
Auf dem Festplatz und auf der Bühne des Werbekreises Tostedt stellten sich die Vereine vor. Zu Gast waren Anita Klindworth und Ursel Lindemann von der Spinngruppe des Heimatvereins Sittensen, die zeigten, wie Wolle und Flachs versponnen werden.
Und auf dem Sportplatz nebenan ging es rund bei den finalen Spielen des Allianz-Cups, ausgerichtet vom TSV Heidenau.
Der Abend klang zur Lifemusik der Band "The Untouchable" aus.
Mit dem Verlauf und der Resonanz waren am Ende alle Beteiligten zufrieden. Das nächste Jubiläumsfest steht 2024 an, wenn das 1.000-jährige Bestehen Avensens gefeiert wird.