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Heidenaus Schützenkönig Jörn, "der Kieler Segler", Randt wurde auch zum Muschelkönig gekrönt

Was macht die Heidenauer Königscrew in Schützenmontur am Bootsanleger? Hans-Heinrich und Heidi Höper (von hinten nach vorn v. li.). Wilfried und Ilona Behrens, Andreas und Birgit Henning begleiteten seine Majestät Jörn, den "Kieler Segler", Randt und seine Frau Anette auf einen Segeltörn (Foto: privat)
 
Die Heidenauer Königscrew (v. li.): Birgit und Andreas Henning, Ilona und Wilfried Behrens, Heidi und Hans-Heinrich Höper sowie vorne: das Königspaar Anette und Jörn Randt
bim. Heidenau „Ich habe viele Leute kennengelernt und das Schützenfest aus einer anderen Perspektive erlebt“, blickt Heidenaus Schützenkönig Jörn Randt (59) auf ein rundum gelungenes Königsjahr mit seiner Frau Anette sowie den Adjutantenpaaren Birgit und Andreas Henning, Ilona und Wilfried Behrens sowie Heidi und Hans-Heinrich Höper zurück.
Welche Vorzüge es hat, Schützenkönig zu sein, erfuhr Jörn Randt gleich am Morgen nach seiner Proklamation. „König sein ist toll. Du wirst sogar beim Bäcker mit Ihre Majestät begrüßt“, berichtete er seiner Frau begeistert nach dem Brötchenholen.
Weil Jörn Randt passionierter Segler ist und seine Yacht „Tramontana“ in der Kieler Förde vor Anker liegt, erhielt er den Beinamen „der Kieler Segler“. Dem machte er auch mit seiner Crew alle Ehre: An Himmelfahrt unternahmen alle gemeinsam einen Segeltörn. Während Jörn Randt mit seinen Adjutanten mit dem Schiff über die Schlei nach Kappeln segelte, fuhren die Ehefrauen mit dem Wohnmobil dorthin.Besonders amüsant war dann die Fotosession: Mal in Schützenuniform, mal in Fischerhemden posierten sie auf dem Bootssteg. „Da haben die Leute ganz schön blöd geguckt“, sagt Jörn Randt lachend. Und Birgit Henning pflichtet ihm bei: „Wir waren ein Highlight auf dem Steg.“
Weil „der Kieler Segler“ sein Schiff zum Ende der Segelsaison wegen seiner königlichen Verpflichtungen etwas weniger bewegte und es daher Pocken ansetzte, wurde Jörn Randt von seinem Club, der Wassersport-Vereinigung Mönkeberg, auch noch zum Muschelkönig gekrönt.
Natürlich schmückten die Adjutanten den Saal des „Heidenauer Hofs“, in dem Anette Randt Mit-Inhaberin ist, zum Königsball ganz maritim und holten auch noch extra Ostseesand. „Das war ein Highlight. Wir haben mit rund 300 Gästen gefeiert“, erzählt Jörn Randt.
Mit seiner Crew besuchte er alle Schützenfeste in der Samtgemeinde Tostedt, den Kreiskönigsball in Tostedt und den Landeskönigsball im CCH in Hamburg. Dort traf Anette Randt auch ihren früheren Schulkollegen Heiko Jänecke wieder, der als „Postillon“ die Tostedter Schützen als König regiert. So folgten auch Einladungen zum Tostedter Winterball und zum Vogelabend von König Heiko.
Dass Jörn Randt einmal die Königswürde tragen würde, war eigentlich Ehrensache: Sein Schwiegervater Ernst, „der Hellhörige“, Cohrs war 1977/78 Schützenkönig. Seine Frau Anette war 1976/77 Kinderkönigin und 1999/2000 Damenkönigin.
Von seinem Königsjahr ist Jörn Randt ganz begeistert. Zumal er auch einen historischen Erfolg verbuchte: Beim Kreiskönigsschießen erreichte er den dritten Platz und ist damit der erste Heidenauer Schützenkönig in der Vereinsgeschichte, der bei diesem Wettstreit aufs Siegertreppchen kam. „Auch ein Segler kann schießen“, stellte er stolz fest.
„Mit dem Team würde ich nochmal König werden“, resümiert Jörn Randt. „Die Zeit verging wie im Fluge“, findet auch Königin Anette Randt.
Beim Schützenfest vom 10. bis zum 13. Juni soll nun ein Nachfolger für den „Kieler Segler“ gefunden werden.

Der Festausschuss des Heidenauer Schützenvereins lässt sich alljährlich Neues einfallen, um den Schützen und ihren Gästen kurzweilige Unterhaltung zu bieten. Während die beliebte „Carribean Night“ am Samstag fest etabliert ist, steht der Frühschoppen am Sonntag erstmals unter dem Motto „Das Fest im Handwerksdress“. Die Besucher können „in Maurerbüchs oder Zimmermannshose“ kommen, meint Adjutant Hans-Heinrich Höper. In welchem Dress die Königscrew erscheint, darauf dürfen die Gäste schon jetzt gespannt sein.

Das Programm:

Freitag, 10. Juni
18 Uhr: Antreten am „Heidenauer Hof“
18.30 Uhr: Abholen des Königs
19 Uhr: Großer Zapfenstreich beim König
19.45 Uhr: Kranzniederlegung
20 Uhr: Königsabend
Samstag, 11. Juni
12.30 Uhr: Antreten der Jungschützenabteilung und des Spielmannszugs am „Heidenauer Hof“
14 bis 18 Uhr: Preis- und Ordenschießen und Jungschützenkönigsschießen
21 Uhr: Caribbean Night mit „CO-Entertainment“, Eintritt: 6 Euro.
Sonntag, 12. Juni
9 Uhr: Gottesdienst in der Königsburg
9.15 Uhr: Antreten am „Heidenauer Hof“ und Abholen des Königs
10.30 Uhr: Frühschoppen für Jedermann, Motto: „Das Fest im Handwerksdress“ mit dem Heidenauer Spielmannszug, dem Spielmannszug aus Sprötze und dem Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Sittensen. Eintritt: 10 Euro.
14.30 bis 18 Uhr: Preis- und Ordenschießen
15 Uhr Kinderkönigsschießen; Königsschießen und Schießen König der Könige; Schießen auf die Ausmarschscheibe (teilnahmeberechtigt sind alle Heidenauer Schützen, die am Freitagabend zum Antreten beim König anwesend sind)
15 bis 16 Uhr: Große Kinderdisco im Festzelt mit DJ Nico
16.30 Uhr: Proklamation Kinder- und Jungschützenkönigspaar
20 Uhr: Tanzabend für Jedermann mit dem “Playa-DJ-Team”. Eintritt frei.
Montag, 13. Juni
10 bis 12 Uhr: Schützenfrühstück für Jedermann im Festzelt, Kosten: 7,50 Euro.
12 Uhr: Großes Schützengericht
12.30 Uhr: Antreten der Schützen am „Heidenauer Hof“
13 Uhr: Ummarsch mit den Kindern
14 bis 18 Uhr: Preis- und Ordenschießen
15 bis 18 Uhr: Königsschießen
18.30 Uhr: Platzkonzert der „Feuerwehrkapelle Sittensen“
19.30 Uhr: Große Königsproklamation
20 Uhr: Tanzabend für Jedermann mit der Band „Top Secret“. Eintritt: 5 Euro.