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In "geheimer Mission"

Werner Dröge (SVW), Benjamin Fehling (Landjugend), Hans Georg Hassenpflug, und Ingo Martin (v. li.) bei der Aufgabenverkündung

Landjugend nimmt Aufgabe für 72-Stunden-Aktion entgegen

gb. Wistedt. Spannend ging es in Wistedt zu. Im Sportzentrum "Auf der Fahlenhorst" tauchte ein geheimnisvoller Agent auf, um der Landjugend den Inhalt eines noch geheimnisvolleren Umschlags zu verkünden. Bei dem "Agenten" handelte es sich um Hans Georg Hassenpflug von der Landwirtschaftskammer Oldenburg. Im Auftrag der Niedersächsischen Landjugend verlas er, welcher Aufgabe sich die 20 jungen Leute stellen werden. Denn was genau auf sie zukommen wird, wussten sie nicht, als sie sich um die Teilnahme an der 72-Stunden-Aktion unter dem Motto „Geht nich, gibt’s nich!“ beworben hatten. Bei dem Projekt, an dem landesweit 98 Ortsgruppen mit insgesamt rund 3.000 Jugendlichen teilnehmen, werden Aufgaben vergeben, die der Allgemeinheit zu Gute kommen. In Wistedt war die Wahl der Aufgabe auf den Bau einer Grillkota gefallen. Bei dem Holzbau, der rund 20 Personen Platz bietet, handelt es sich um eine Hütte, in der am offenen Feuer gegrillt werden kann. Der Begriff "Kota" stammt aus Lappland, wo man sich zum Aufwärmen um diese Feuerstellen versammelt. "Mit diesem Bau möchten bezwecken, dass die Institutionen und Vereine im Dorf enger zusammen rücken." So begründete Ingo Martin, der Vorsitzende des Sportverein Wistedt (SVW) die Projektentscheidung. Verschwiegen und im Hintergrund hatte Ingo Martin und seine Vorstandskollegen an der Projektaufgabe gearbeitet. Der SVW übernimmt auch die Materialkosten für die aus diversen Einzelelementen bestehende Grillkota. Während die Landjugend fleißig anpackte, unterstützen zahlreiche Sponsoren sowie Land- und Feuerwehrfrauen und die Landjugend-Eltern die Gruppe mit verschiedenen Mahlzeiten, Brötchen, Salaten, Kaffee und Kuchen. So wurde die Aktion ein voller Erfolg, bei dem sowohl das Ergebnis stimmt, wie auch Geselligkeit, Spaß und Freude mit von der Partie waren.