Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Internationale Gäste und tolle Show beim internationalen Vespa-Treffen in Winsen

Der Sprung auf einer Vespa durch einen brennenden Reifen war Höhepunkt der Akrobatikrshow der Vespa Oldtimer-Freunde München
 
Der Vespa-Club Hamburg feierte in Winsen sein 65-jähriges Bestehen
bim. Winsen. Die Winsener Innenstadt war am Wochenende der Anlaufpunkt für Vespa-Fans. Rund 1.400 der italienischen Kult-Roller und ihre Fahrer sowie Hunderte Besucher kamen zum internationalen Vespa-Treffen in die Kreisstadt, um mit dem Vespa-Club Hamburg dessen 65-jähriges Bestehen zu feiern. Höhepunkte waren u.a. der große Vespa-Korso mit über 1.200 Fahrzeugen von der Innenstadt zum Fähranleger in Hoopte sowie die Show des Akrobatikteams der Vespa Oldtimer-Freunde München auf Vespas der 1950er Jahre. Maßgeblich organisiert hatte die rundherum gelungene Veranstaltung Hendrik Harms, der zwölf Jahre lang Vorsitzender des Vespa-Clubs Hamburg war.
Die Zweiräder, die in den 1950er Jahren ihre Hochzeit hatten, erleben derzeit eine Renaissance. Nicht nur Liebhaber, sondern auch gerade junge Leute entdecken die sparsamen und einfach zu fahrenden Vespas für sich.
Begeistert von der Vielfalt der Modelle waren auch Christel und Rolf Kagelmacher aus Buchholz. „Die Vespa ist eine Technik-Legende, die beweist, wie man mit wenigen Teilen ein günstiges Fortbewegungsmittel herstellen und die Bevölkerung motorisieren kann“, schwärmte Rolf Kagelmacher, der selbst eine 250er Vespa mit 22 PS fährt.
Zwei besondere Modelle stellte Bengt Lange, amtierender Vorsitzender des Vespa-Clubs Hamburg, vor der Bühne vor: die SS50, ein Sportmodell von Vespa (Baujahr 1967), das es auf 110 km/h bringt, sowie eine „rote Königin“ (Baujahr 1954) in Originalfarbe.
Danach stimmte das Trio „Mikel Onetwo“ das Publikum auf dem Schanzenring musikalisch auf die Show des Akrobatikteams der Vespa Oldtimer-Freunde München ein. Dem nach eigenen Angaben weltweit einzigen Club, der diese Kunststücke noch präsentiert. „Diese Akrobatik war hier im Norden noch nie zu erleben“, erklärte Bengt Lange. Die von Robin Davy trainierten Akrobaten fuhren freihändig, mit sechs Personen auf einer Vespa oder mit acht Personen auf drei Vespas. Größte Konzentration und Körperspannung erforderte auch die Nummer mit drei mit sechs Personen besetzten Vespas und zwei liegenden „Mitfahrern“. Krönender Abschluss war der Sprung von Robin Davy mit Vespa durch einen brennenden Reifen. Nicht enden wollender Applaus belohnte die Akrobaten.
Vespa-Club-Vorsitzender Bengt Lange war überwältigt vom Erfolg des Vespa-Treffens: „Es ist exorbitant gut gelaufen. Wir haben in sozialen Netzwerken nur positive Rückmeldungen bekommen. Ich brauche noch drei Tage, um dieses Ereignis zu verarbeiten, und dass eine ganze Stadt so toll mitgemacht hat. Es war praktisch ein Stadtfest mit Vespa-Treffen“, resümierte er.
Auch Hendrik Harms, der die Idee zu dieser Veranstaltung hatte, freute sich: „Es ist so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe, und dass alle Winsener eingebunden werden“, so Harms. Er bedankt sich bei der Stadt, insbesondere beim Stadtmarketing und bei Bürgermeister André Wiese für die Unterstützung.
• Die Vespa-Ausstellung im Marstall, die Hendrik Harms und Christian Zarm organisiert haben, kann noch bis Ende Oktober besucht werden. Dort ist u.a. auch die Replique einer Vespa MP6 zu bestaunen, die es weltweit nur noch zweimal gibt.