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Jugendzentrum Tostedt wegen Personal-Engpass vorübergehend geschlossen

Das Tostedter Jugendzentrum ist seit eineinhalb Wochen geschlossen
bim. Tostedt. Mit der Reso-Fabrik sollte alles anders werden. Die Samtgemeinde Tostedt hatte der Einrichtung Anfang 2014 die offene Jugendarbeit als Träger übergeben. Damit sollten die dauernden personellen Engpässe der Vergangenheit angehören. Doch jetzt haben Jugendpflegerin Grete Marsiske und Sozialpädagoge Dennis Scheepker kurz hintereinander gekündigt. Seit eineinhalb Wochen ist das Jugendzentrum (JUZ) geschlossen.
Für Personal und Sachkosten zahlt die Samtgemeinde Tostedt jährlich bis zu 180.000 Euro. Wenn allerdings Zeiten ausfallen, reduziere sich der Betrag entsprechend, so Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam. „Ziel ist es, dass die Arbeit dort möglichst bald wieder aufgenommen wird“, sagt er zu den Gesprächen von Samtgemeinderat Stefan Walnsch mit der Reso-Fabrik.
In den Ferien hätte das JUZ ohnehin geschlossen. „Wir wollen im Januar wieder aufmachen, dann hoffentlich mit neuem Personal“, erklärt Reso-Fabrik-Geschäftsführerin Anke Nobis auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Ansonsten werde es eine Interimslösung geben, indem andere Mitarbeiter der Reso-Fabrik in Tostedt eingesetzt und die Öffnungszeiten mit der Samtgemeinde abgestimmt würden. Dass Grete Marsiske und Dennis Scheepker gekündigt hätten, läge nicht an einer besonderen Tostedter Situation, sondern daran, dass sich beide beruflich umorientieren wollten.
Von der Schließung nicht betroffen ist das Angebot „Töster Füchse“, die Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder, das in bewährter Form von Gülges Müller und Tanja Brant fortgeführt wird.