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Kai Schöneweiß ist der neue Kantor der Johannesgemeinde: "Wo ich bin, da ist auch die Musik“

bim. Tostedt. Seit einigen Wochen schwingt ein neuer Orgelklang durch die altehrwürdige Johanneskirche in Tostedt. Vor dem Instrument nimmt jetzt regelmäßig Kai Schöneweiß (27) Platz, der die Nachfolge der langjährigen Kirchenmusikerin Wiebke Corleis angetreten hat. Der gebürtige Nordhesse aus Frankenberg (Eder) setzte sich in einem aufwendigen Verfahren gegen 14 Mitbewerber souverän durch.
Der junge Musiker studierte nach dem Abitur Kirchenmusik in Herford (Nordrhein-Westfalen) und legte im Juli seinen Masterabschluss ab. In Tostedt hat er jetzt seine erste hauptamtliche Stelle angetreten.
„Bereits in der fünften, sechsten Klasse begann ich mit dem Klavierspielen. Während der C-Ausbildung für Orgel und Chor für den nebenberuflichen Dienst habe ich Lust aufs Orgelspielen und Kontakt zur Kirchenmusik bekommen. Und ich wollte etwas studieren, was mir Spaß macht“, erzählt Kai Schöneweiß.
Während er sich in Herford auf seinen Bachelor und Master vorbereitete, war er in seiner Heimat in mehreren Gemeinden als Organist und Chorleiter tätig sowie von 2011 bis 2015 an den Wochenenden auch in der Innenstadtgemeinde in Bochum.
In Tostedt fühlt sich Kai Schöneweiß willkommen. „Ich bin freundlich und offen aufgenommen worden. Die bisherigen Begegnungen fand ich sehr schön“, sagt er.
„Wo ich bin, da ist auch die Musik“ hatte Kai Schöneweiß sein Bewerbungsgespräch begonnen. Und wenn man von seiner vielfältigen Musikalität hört, trifft das tatsächlich zu. In der Johannesgemeinde spielt er nun sonntags die Orgel, leitet die Proben von Kantorei und Posaunenchor. Außerdem kann er Trompete spielen und greift in seiner Freizeit gerne zum Fagott. Ansonsten liest er viel, joggt, fährt Fahrrad. „Außerdem koche und backe ich gerne zum Abschalten“, so der 27-Jährige.