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Kinder lernten ihren Heimatort Tostedt kennen

Die Fünftklässler, hier mit Lehrerin Elke Müller (hinten li.) erfuhren viel Wissenswertes über ihren Heimatort (Foto: Allwardt)
bim/nw. Tostedt. Rund 100 Kinder lernten jetzt ihren Heimatort auf Initiative aller Klassenlehrer der fünften Klassen der Erich-Kästner-Realschule Tostedt im Rahmen einer jeweils vierstündigen Führung durch Burkhard Allwardt, Vorsitzender der "Agenda 21", kennen.
An den Bushaltestellen erklärte er das HVV- und ÖPNV-System mit dem Hinweis, dass auch alle Erwachsenen die Schulbusse gegen ein Entgelt nutzen dürfen. Er erläuterte die Bedeutung des ökologisch wichtigen Düvelshöpen und führte die Schüler zum Rathaus, auf dessen Dach die Photovoltaikanlage der "Agenda 21" besichtigt sowie die Themen Elektromobilität und Stromspeicher angesprochen wurden.
Im Rathaussaal erklärte Allwardt, der auch selbst Mitglied im Samtgemeinderat ist, die Strukturen der Samtgemeinde sowie die Aufgaben der Räte und Ausschüsse.
Was in einer Polizeiwache passiert und mit welchen Aufgaben die Beamten im Ort beschäftigt sind, erfuhren die Kinder beim Besuch des Polizeigebäudes.
An der B 75 entdeckten die Schüler die Quelle der Töste und lernten die Probleme der Beseitigung des Oberflächenwassers im Ort kennen.
Eine weitere Station war das Amtsgericht, wo Burkhard Allwardt über dessen Aufgaben aufklärte und die Schüler schließlich die Arrestzellen für Jugendliche besuchten, in denen Jugendliche einsitzen, die von den Jugendrichtern zu Wochenendarresten verurteilt werden.
Im Heimathaus gab es Frühstück sowie reichlich Informationen zur Geschichte des Ortes, den Flüchtlingshintergrund der Großeltern und den aktuellen Migrantenfragen. Im kirchlichen Gemeindehaus nebenan erfuhren die Kinder, wo im früher der Altar der ersten Tostedter Kirche stand.
So ging für die Fünftklässler ein lehrreicher Vormittag zu Ende.