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Klassik versus Hochwasser

Das Ensemble der sächsischen Staatskapelle beim Auftritt auf der Festwiese (Foto: gb)
Musikfest ging trotz Elbflut mit Dresdner Kapellsolisten über die Bühne

gb. Bötersheim. Die Dresdner Kapellsolisten gaben sich die Ehre. Mit ihrem bejubelten Auftritt setzten die Elitemusiker der sächsischen Staatskappelle unter der Leitung von Helmut Branny den glanzvollen Höhepunkt auf das dreitägige Musikfestival auf Gut Bötersheim. Dessen malerische Festwiese bot den perfekten Rahmen für Klassikgenuss im Freien. So lauschten rund 300 Gäste verzaubert den Werken von Antonio Vivaldi, Anton Reichenbacher, Gottfried Finger und Wolfgang Amadeus Mozart.
Dabei lagen Hoffen und Bangen für den künstlerischen Leiter des Musikfestes zuvor dicht beieinander. „Wegen der Flutkatastrophe, die auch die Häuser einiger Ensemblemitglieder erfasst hat, mussten wir tagelang um diesen Auftritt fürchten“, sagte der nun sichtlich erleichterte Professor Prosper Christian Otto.
Die Dresdner Kapellsolisten spendeten den vollständigen Verkaufserlös aus dem Verkauf von CDs, Programmheften sowie DVDs und Fanartikeln in einer spontanen Aktion für die Flutopfer ihrer Heimatstadt Dresden.
Als Musiker konnte sich Professor Otto über ein volles Haus freuen. Sein Auftritt in der Festscheune mit Balladen von Schubert und Schumann erfreute sich ebenso großen Zuspruches wie der Jazzfrühschoppen mit der „Stormtown Jazz Company“ und die Familienkonzerte der Musikschule der Stadt Buchholz. Flankiert wurde das Event von einer Ausstellung farbenfroher Bilder der Düsseldorfer Malerin Michaela Strunk.